Akif Pirinçci, Thomas Leif, Elke Heidenreich

1. „Es ist ein Jammer“
(begleitschreiben.net, Gregor Keuschnig)
Gregor Keuschnig fragt, ob Akif Pirinçci ein Nachfolger von Alfred Tetzlaff sei und behandelt Pirinçcis Buch „Deutschland von Sinnen“ sowie die Medienreaktionen darauf.

2. „Superzufrieden“
(operation-harakiri.de, Ralf Heimann)
Was, wenn Journalisten über Leute schreiben, die dann rückmelden, „dass sie mit dem Artikel superzufrieden seien“? „Viele Zeitungsartikel sind ein Deal zwischen dem, der schreibt und dem, über den geschrieben wird. Der Deal hat für beide Vorteile. Der eine kriegt die Komplimente, der andere das Lob für die hervorragende Berichterstattung. Den Ärger hat der, der das lesen muss. Aber das wird der Autor nur selten erfahren.“

3. „Die Leitmedien leiden“
(blogs.taz.de, Karl-Heinz Ruch)
Der Geschäftsführer der kleinen „taz“ macht sich Sorgen um die großen überregionalen Zeitungen und liefert Zahlen zu ihrem Niedergang: „Zwischen dem Boulevard und den Regionalzeitungen haben die überregionalen Abozeitungen, Träger von Qualitätsjournalismus, schon immer besondere Bedeutung für die publizistischen Kultur in Deutschland. Es gibt Grund, sich ernsthaft Sorgen zu machen.“

4. „Zweifel verliert Machtkampf gegen Heidenreich“
(bazonline.ch, Benedict Neff)
Stefan Zweifel wird von der Leitung des Literaturclubs im Schweizer Fernsehen entbunden, Hintergrund ist ein Streit um ein Heidegger-Zitat mit Elke Heidenreich: „Hatte sie in der Sendung noch darauf beharrt, den Satz so in den ‚Schwarzen Heften‘ gelesen zu haben, erklärt sie nun auf Anfrage der BaZ, nur die Wortfolge ‚verborgene Deutschheit‘ sei ein direktes Heidegger-Zitat. Beim Rest handle es sich um ‚eigene Gedanken zu Heidegger‘. Das Wort ‚entbergen‘ wiederum habe sie einem Artikel der Süddeutschen Zeitung entnommen, der im Dossier war, das ihr SRF für die Sendung zusammenstellte. Über den Ausgang der Diskussion sei sie ‚verblüfft‘. Geirrt haben will sich die Kritikerin, die in der Sendung so vehement darauf beharrte, Heidegger zitiert zu haben, nicht.“

5. „‚Leif trifft …‘ – wie sich der SWR-Chefreporter an AfD-Lucke abarbeitet“
(meedia.de, Stefan Winterbauer)
Stefan Winterbauer schaut sich „Leif trifft: Die Euro-Kritiker und deren Wortführer Bernd Lucke“ (ardmediathek.de, Video, 44:10 Minuten) an: „Leifs Unart, Suggestiv-Fragen zu stellen, seine ungebremst zur Schau getragene Eitelkeit und seine tendenziösen Off-Kommentare, die alles Gezeigte mit der Brechstange in Richtung seiner Thesen biegen, erreichen das Gegenteil von dem was er mutmaßlich will. Hier merkt auch der dümmste Zuschauer, dass da einer manipulativ zu Werke geht und es ist nicht Bernd Lucke.“

6. „Sag es heftig!“
(heftigstyle.tumblr.com)
Siehe dazu auch „Mediendisruption: Heftig.co zeigt wie bedeutungslos Google für heutigen Medienerfolg sein kann“ (neunetz.com, Marcel Weiss).