Leserkommentare, Drohnen, Fuldaer Zeitung

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „‚Topmodel‘-Kandidatin rassistisch beleidigt“
(tagesspiegel.de, Sonja Álvarez)
Eine Kandidatin bei „Germany’s Next Topmodel“ wird auf Facebook rassistisch beschimpft. „Aminata selbst will die beleidigenden Kommentare nicht von ihrer Facebookseite entfernen: ‚Denn ich möchte dass deutschland sieht was für menschen es noch LEIDER in unserer generation gibt!'“

2. „Leserkommentare: Die ’schreibende Minderheit‘ nimmt Einfluss“
(newsroom.de)
Eine Studie von ECCO PR-Agenturnetz und newsroom.de befasst sich mit Leserkommentaren: „Erstaunlich ist nach wie vor die Abstinenz der Journalisten bei der eigenen Nutzung der Kommentarfunktion. Die Möglichkeit zum direkten Dialog mit dem Leser wird offensichtlich nur selten genutzt.“

3. „Öffentliche Werbung: Aufsicht gibt’s nicht“
(derstandard.at)
„201 Millionen Euro im Jahr, zum Großteil Steuermittel“, wurden 2013 in Österreich verwendet, um in den Medien zu werben, siehe dazu auch diesen Artikel vom 15. März. „‚Eindeutige Unterscheidbarkeit‘ vom redaktionellen Teil werde ‚weitgehend ignoriert‘. Kogler: ‚Im Rundfunk nennt man das Schleichwerbung.‘ Verpflichtende Kennzeichnung von Inseraten scheine der Bürokratie ‚weitgehend unbekannt‘.“

4. „Unter Beobachtung“
(taz.de, Daniel Bouhs)
Aufgrund von „Regelungen im Luftfahrtgesetz“ benötigen Journalisten, anders als Hobbypiloten, Genehmigungen, um Menschenansammlungen mit Drohnen zu filmen. „Wer Drohnen kommerziell steigen lassen möchte, muss sich strengen Auflagen unterwerfen. Es braucht Aufstiegsgenehmigungen.“

5. „Fehlgeleitete Mail von Birgit Kömpel sorgt für Empörung“
(fuldaerzeitung.de)
Ungenannte Teile der Redaktion der „Fuldaer Zeitung“ sind empört, nachdem eine E-Mail einer Bundestagsabgeordneten offensichtlich nicht den beabsichtigen Adressaten erreicht. „Die Mail der SPD-Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel offenbart uns ihr Medien- und Demokratieverständnis. Deshalb möchten wir sie transparent machen.“

6. „Abschreiben bei Wikipedia: Zwei Historiker geraten in Plagiatssturm“
(spiegel.de, Anna-Lena Roth)