Süddeutsche Zeitung, Schweinefleisch, PR

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Kein Verbot von Schweinefleisch in Kantinen der Stadt Stuttgart“
(stuttgart.de)
Die Stadt Stuttgart dementiert einen „Bild“-Bericht: „Richtig ist, dass es keine zwingende Vorgabe gibt, auf Schweinefleisch zu verzichten. Ebenso wenig sind Pommes in städtischen Kantinen verboten, wie es die Zeitung vermeldete.“

2. „Wozu sachlich, wenn es auch emotional geht: Mit der ‚Süddeutschen Zeitung‘ im Prenzlauer Berg“
(blogs.taz.de/reptilienfonds, Jakob Hein)
Die „Süddeutsche Zeitung“ vom 22. November berichtet auf ihrer „Seite 3“ über Ereignisse im (von vielen Journalisten bewohnten) Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg.

3. „Die SZ: Verlaufen im Elfenbeinturm der Klimapolitik“
(climatechaos.tumblr.com)
„Vor uns die Sintflut“, ein „ratloser und planloser Leitartikel zum Klimawandel“ in der „Süddeutschen Zeitung“: „Wie kann es sein, dass im Meinungs- und Politikressort der SZ ein Politikverständnis herrscht, bei dem Politik etwas ist, was irgendwo im Abstrakten passiert. Wo aber Subjekte bennenen, Orte sichtbar machen, Konsequenzen aufzeigen und Konsequenzen durchsetzen tabu ist.“

4. „Eine Medienhysterie“
(nzz.ch, Eberhard W. Kornfeld)
Wie der Galerist Eberhard W. Kornfeld den durch die „Focus“-Titelgeschichte „Der Nazi-Schatz“ ausgelösten Rummel um den Kunstfund in München erlebt: „Der Artikel löste eine Medienhysterie von seltenem Ausmass aus; der Fall wurde international breit übernommen: Ich war plötzlich der ganz grosse Bösewicht. Jede Zeitung stürzte sich auf das Thema ohne jegliche Rücksicht auf präzise Information. “

5. „Sonneborn und die Deutsche Bank: Lachen wir über die Richtigen?“
(fair-radio.net, Jonathan Hadem)
Das Interview, das Martin Sonneborn mit Stefan Georgi von der Deutschen Bank geführt hat: „Alle Welt diskutiert über das ‚richtig oder falsch‘ von Sonneborns Methode. Die Kritik müsste aber eigentlich an all jene Journalisten gerichtet werden, die diese vorgefertigten Interviews und PR-Angebote tagtäglich annehmen und als richtigen Journalismus verkaufen.“

6. „Pressesprecher Bullshit-Pingpong“
(geprothmannt.de)
Ein Dialog zwischen einem Journalist und einem Pressesprecher.