PR-Tricks, Volontäre, Johnny Haeusler

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Alles abschalten!“
(neunetz.com, Marcel Weiss)
Suchmaschinen wie Google können „nicht jede Form von Verleumdung vorhersehen“, stellt Marcel Weiss fest: „Google ist wie der Kioskbesitzer, der (selbstverständlicherweise) nicht für falsche Behauptungen in der Bild-Zeitung verantwortlich gemacht wird, nur weil er sie in seinem Laden verkauft; und übrigens auch nicht, wenn er diese Bild-Zeitung für alle sichtbar in’s Schaufenster legt.“

2. „Die sieben nervigsten PR-Tricks“
(wuv.de, Frank Zimmer)
Tricks in der Öffentlichkeitsarbeit: „Ein beliebtes Mittel, um journalistische Anfragen ins Leere laufen zu lassen, ist die Antwort: ‚Ach wirklich? Das wusste ich noch gar nicht, da muss ich mich hier im Haus mal schlau machen.‘ Fortgeschrittene PR-Profis wenden diesen Trick gerne bei sehr aktuellen Themen an.“

3. „Junge Medienmacher unter Druck“
(ndr.de, Video, 8:57 Minuten)
Wie Volontäre im deutschen Journalismus ausgebeutet werden / sich ausbeuten lassen: „Kaum Anerkennung, niedrige Bezahlung, hoher Druck, Überstunden, keine richtige Ausbildung, fehlende Autoren-Inserts.“

4. „Rockstar, Moderator, Kindergärtner“
(taz.de, Meike Laaf)
Johnny Haeusler im Porträt von Meike Laaf.

5. „A Letter from a Scared Actress“
(journal.neilgaiman.com, englisch)
Die Schauspielerin Anna Gurji ist erschüttert, sich als „one of the supporting actresses“ des Films „Innocence of Muslims“ wieder zu finden, wurde sie doch im Glauben gelassen, in einem Film mit dem Titel „Desert Warrior“ mitzuwirken, in dem es um einen Kometeneinschlag in der Wüste geht: „I want to send my condolences to the families and friends of those who lost their lives.“

6. „Erschöpfte Islamisten bitten darum, Propheten nicht so oft hintereinander zu schmähen“
(der-postillon.com)