Suchergebnisse für ‘youtube’

Allgemein  

Eine Geschichte, die man nicht glauben sollte

Da berichtete also offenbar in der vergangenen Woche die “Komsomolskaja Prawda”, eine Art russische “Bild”-Zeitung, irgendwelche russischen Fischer hätten irgendein eigenartiges Wesen gefangen, das Ding für einen Außerirdischen gehalten, getötet, mit einem Fotohandy gefilmt und — aufgegessen. Lecker sei es gewesen.

“Bild” selbst hielt das gestern für “eine Geschichte, die man kaum glauben kann” — und übernahm sie ungeprüft (siehe Ausriss), denn:

Vielleicht kam dieses Wesen ja wirklich aus einer anderen Welt…

Nun ja. Bereits gestern wiesen uns mehrere BILDblog-Leser, ihrerseits ufologische, meeresbiologische und journalistische Laien, darauf hin, dass es sich bei dem “Alien (…) mit seitlichen ‘Teufelsgesicht'” bloß um einen auf dem Rücken liegenden Rochen oder ähnliches handeln könnte. Ein naheliegender Gedanke, auf den “Bild” jedoch nicht gekommen zu sein scheint.

Und heute nun weist uns ein weiterer BILDblog-Leser darauf hin, dass offenbar die komplette Fischer-Fotohandy-lecker-Geschichte eine Falschmeldung ist. Zumindest ist dasselbe Video, das den angeblich jüngst gefangenen “Alien” zeigt, (ohne die russische Mär drumrum) bereits seit über einem Jahr bei YouTube zu finden.*

Mit Dank an G.M.B., Guido S. und N8crawler!

*) Gewiss, die Recherche war vielleicht zu schwer für “Bild” nicht leicht: Bei einer YouTube-Suche nach alien und fish ist das am 30.11.2005 eingestellte Video z.Zt. der allererste Treffer — übrigens in der Kategorie “Comedy”.

6 vor 9

Auf YouTube ist Rache süss
(blick.ch, Peter Padrutt und Simone Matthieu)
Lehrer werden zu Affen gemacht. Die Ex zur Schlampe degradiert. Und Kollegen an den Pranger gestellt. YouTube machts möglich. Vor allem für Junge.

Elementarteilchen
(brandeins.de, Wolf Lotter)
Wo sich alles schnell verändert, scheint alles unscharf zu sein.
Das liegt am Auge des Betrachters. Wer sich nicht mitbewegt, sieht schlecht. Ganz besonders im World Wide Web.

Oft bloss nachgeplappert (+)
(nzz.ch, ras.)
Medienberichte sind oft wesentlich geprägt durch das, was die Öffentlichkeitsarbeiter vorgekaut haben. Eine neue Studie veranschaulicht dies am Beispiel der Informationsarbeit zweier kantonaler Verwaltungen. Schlecht weg kommen vor allem die lokalen Radios und Fernsehen.

»Ich zeige Prominente in ihrem natürlichen Lebensraum«
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Gerald Selch)
Ron Galella war einer der ersten Paparazzi. Seine Opfer: Stars wie Mick Jagger, David Bowie und Grace Jones.

Der Unvergleichliche
(zeit.de, Johannes Voswinkel)
Russlands Präsident Putin bittet zum öffentlichen Gespräch. Die Presse kommt und buckelt.

Flaggschiff soll Luxusjacht werden
(fr-online.de, Sebastian Moll)
Massenentlassungen, neue Strukturen, anderer Erscheinungstag: Das US-Magazin “Time” steckt in der Krise.

6 vor 9

Wie viel Weisheit steckt im Web 2.0?
(faz.net, Jochen Reinecke und Ulf von Rauchhaupt)
Dies ist der dritte Versuch von FAZ.NET, Online- und Printproduktion miteinander zu verbinden. Bitte kommentieren Sie diesen Beitrag und schreiben Sie auf diese Weise an ihm mit. In der kommenden Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wird dieser Beitrag in einer ausführlichen, ergänzten Version erscheinen.

Die guten Ideen der letzten Jahre im Netz (Flickr, You Tube, Last FM, Craigslist usw.)…
(don.antville.org)
… sind alle aus der Idee entstanden, dass man selber gerne etwas hätte, was aber nicht angeboten wird. Es gab keinen guten Bilder- oder Videohostingservice, es gab kein selbstbestimmtes Radio, keine Kleinanzeigen. Jemand hat sich darüber geärgert und sich gedacht – dann mache ich es eben selber.

Digitale Graphologie
(telepolis.de, Matthias Gräbner)
Zeige mir, wie du tippst, und ich sage dir, wer du bist: Unbewusste Gewohnheiten verraten, wer gerade Tastatur oder Maus benutzt.

Die Blogger erobern Davos
(stern.de, Florian Güßgen)
Blogger erobern das elitäre “Weltwirtschaftsforum” in Davos: Erstmals gibt es eine Seite, die Infos über die Debatten mit Vor-Ort-Berichten namhafter Blogger und Vlogger und allen Spielarten von “Youtube” und “Second Life” verknüpft.

Günther Jauch
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Andreas Bernard)
Die Kunst des Fernsehmoderators Günther Jauch besteht in seiner unvergleichlichen Elastizität.

TagiMagi vorher – TagiMagi nachher
(infamy.antville.org)
So hätte das Titelbild des Magazins zum Thema Atheismus ausgesehen, wenn die Verantwortlichen nicht im letzten Moment, nach vorheriger Zusage (oder?), einen unvorhersehbaren Rückzieher gemacht hätten.

6 vor 9

Das Anti-Google des Wikipedia-Gründers
(welt.de, Oliver Haustein-Teßmer)
Jimmy Wales findet die marktbeherrschende Suchmaschine großenteils nutzlos. Mit seinem neuen Projekt will der 40-Jährige die Nutzer entscheiden lassen, wie Inhalte im Web gefunden werden. Geld dafür hat er von Amazon erhalten.

Youtube ist Aufsteiger des Jahres
(faz.net, Holger Schmidt)
In der ganzen Welt ist Youtube die am schnellsten wachsende Internetseite – nur nicht in Deutschland. Hier haben zwei Außenseiter die Nase vorn.

Wenig Interesse am Open Peer Review
(telepolis.de, Florian Rötzer)
Das Wissenschaftsmagazin Nature hat in einem Experiment Artikel vor der offiziellen Veröffentlichung zur Kommentierung online gestellt – mit mäßigem Erfolg.

Es muss nicht immer Google sein
(heute.de, Alfred Krüger)
Wie sich deutsche Suchmaschinen gegen die Übermacht von Google & Co. behaupten wollen.

Gratis-Internet in St. Gallen
(sf.tv, Video, leider nur in schweizerdeutscher Sprache verfügbar)
Die Stadt St. Gallen will auf dem ganzen Stadtgebiet drahtlosen Internet-Zugang einrichten – gratis und für alle. Bis Ende Februar läuft in Zusammenarbeit mit der Universität ein Pilotprojekt. Der Stadtrat hat dafür 94’000 Franken bewilligt. Monika Waldburger berichtet.

Der Kiosk
(taz.de, Gabriele Göttle)
Vom Leben einer Kioskfrau aus Fleisch und Blut.

6 vor 9

Presseschau der Parteimagazine: Von Grantlern, Greisen und grünen Herzen
(jetzt.sueddeutsche.de, Henrik Pfeiffer)
In der jetzt.de Presseschau der Subkulturen haben wir uns bisher eher den speziellen Interessensgebieten der deutschen Leser gewidmet. Es ist nun Zeit für Populäres, weshalb wir in der heutigen Ausgabe die Magazine von vier deutschen Volksparteien unter die Leselupe nehmen. Anlass: Vergangene Woche ist zum ersten Mal das CDU-Magazin “UNION” erschienen.

Wichsen und Wachsen
(taz.de, Florian Hollenbach)
Die Online-Community StudiVZ hat mittlerweile mehr als eine Million Mitglieder – und Probleme mit spätpubertären Usern. Ein Verhaltenskodex soll die rasant gewachsene Meute fortan bändigen.

Wenn der Troll zur Knarre greift
(telepolis.de, Wolf-Dieter Roth)
Belästigungen und Attentäter gibt es auch im Cyberspace.

“Wir betreten eine neue Welt”
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Tim O’Reilly ist der Guru des “Web 2.0”. Doch er kann das Schlagwort, das zum Inbegriff des neuen Internetbooms wurde, selbst nicht mehr hören. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt er, warum er einem Außerirdischen eher Google als YouTube zeigen würde.

“Es ist der richtige Moment für den Rücktritt!”
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Am Mittwoch morgen hat Roger Schawinski seinen Rücktritt als Sat.1-Chef bekanntgegeben, dies obwohl seine Sendergruppe momentan in Verkaufsverhandlungen steckt. Im Interview mit “persoenlich.com” erläutert er, was ihn zu diesem überraschenden Schritt bewogen hat.

“Am liebsten war ich faul”
(zeit.de, Christoph Ruf)
Günter Netzer über die Zerstrittenheit der DFB-Führung, den Umstand, dass sich gute Freunde auch privat siezen, und wie es sich als Nachbar von Tina Turner lebt.

6 vor 9

»Gefühl ekelt mich«
(zeit.de, Hanns-Bruno Kammertöns und Stephan Lebert)
Harald Schmidt hasst Sentimentalitäten, trotzdem spricht er über die Geburt seiner Kinder und den größten Rollenwechsel seines Lebens: Von Peymanns Theaterbühne auf die Planken des Traumschiffs.

Der Kult der Selbstdarstellung
(manager-magazin.de, Martin Nejezchleba)
Broadcast Yourself! Der YouTube-Slogan ist programmatisch für das neue Gesicht des Internets, das Web 2.0. An der Universität Bamberg wird dem neuen Netz auf den Zahn gefühlt und gezeigt, wie millionenfaches Sich-selbst-auf-Sendung-Bringen bisherige Öffentlichkeitskonzepte auf den Kopf stellt.

Wie MTV YouTube besiegen will
(welt.de, Lars Winckler)
Der Ikone der Popkultur bläst der Wind heftig ins Gesicht. Erst litt das Image unter der nervigen Klingeltonwerbung, jetzt bieten YouTube, Yahoo und Co. tausende Musikvideos kostenlos über das Internet an. MTV Deutschland-Manager Joel Berger erklärt WELT.de, warum sein Sender heute dennoch erfolgreicher als je zuvor ist.

Herrn Bezos?s jüngste Vision
(eurams.de, Stephan Bauer)
Zwölf Jahre nach Gründung von Amazon hat Internet-Pionier Jeff Bezos wieder große Pläne. Der Onlinehändler soll zum Rechenzentrum des Web werden. Wall Street ist skeptisch.

Kulturelle Kopfnüsse
(taz.de, Christian Bartels)
Bei 3sat wollen gut erzogene Redakteure Kulturfernsehen für die “aktive Mitte” machen. Mit Hilfe des feuilletonistischen Service-Magazins “Vivo” hofft man auf mehr Unverwechselbarkeit.

Abgelehnte New Yorker Cartoons
(vice.typepad.com)
Die Cartoons im New Yorker sind ganz schön lahm. Aber Leute die diese Witze auch noch analysieren und sich ihre eigenen Versionen davon zusammenbasteln sind noch viel…moment, am schlimmsten sind eigentlich die Leute, die sich neue, super ausgeflippte Bildunterschriften für die Cartoons ausdenken.

Bild.de macht aus Werbung Schleichwerbung

Am 14. November — also vor ungefähr einer Woche — meldete die Nachrichtenagentur dpa gegen 13 Uhr:

Heidi Klum folgt ihrem Ehemann Seal ins Popgeschäft. An diesem Freitag kommt die erste Single des 33 Jahre alten Top-Models auf den Markt, wie “bild.de”, das Online-Portal der “Bild”-Zeitung, am Dienstag berichtete.
(Hervorhebung von uns.)

Und tatsächlich: Etwas verschwörerischer vielleicht hatte Bild.de zuvor genau das berichtet, exklusiv — und anschließend natürlich auch eine Reihe anderer Medien.

Und heute — also ungefähr eine Woche später — findet sich auf “Seite 1” von Bild.de wieder ein Teaser zum Thema (siehe Ausriss), der zu den “Top-Videos” von Bild.de führt. Dort findet sich zum Thema Klum/Wonderland nun ein 88-sekündiges Interview. Klum sagt darin zum Beispiel:

“Ich denke da nicht wirklich über ‘ne Karriere als Sängerin nach. Das war jetzt wirklich für Weihnachten. Und das hat einfach Spaß gemacht, war mal was anderes.”

Bei YouTube hingegen gibt es dasselbe Interview seit ungefähr einer Woche in einer etwas anderen Fassung. Klum sagt dort:

“Ich denke da nicht wirklich über ‘ne Karriere als Sängerin nach. Das war jetzt wirklich für Weihnachten, für Douglas. Und das hat einfach Spaß gemacht, war mal was anderes.”
(Hervorhebung von uns.)

Und das sagt sie nicht nur bei YouTube, sondern auch auf der Website des Parfümeriediscounters, der eine noch längere Version des Bild.de-“Top-Videos” zeigt, denn, so Klum:

“Wir haben diesen wunderschönen Douglas-Werbespot gemacht für Weihnachten. (…) Und da hat man sich überlegt, ob ich da nicht ‘n Weihnachtslied zu singen könnte.”

Mit anderen Worten: Bild.de zeigt einen von Douglas produzierten Werbefilm, aus dem alle Hinweise auf Douglas herausgeschnitten wurden, als redaktionellen Beitrag. Nur unter dem bearbeiteten Video steht, wo sonst AP oder Reuters als Quelle genannt werden, schlicht:

"Douglas"
Warum der Werbefilm das “Top-Video” ausgerechnet heute von Bild.de so prominent angepriesen wird, steht aber womöglich — ebenfalls seit ungefähr einer Woche – beim Branchendienst horizont.net:

“Am 22.November läuft dann der Douglas-Weihnachtsspot an, der mit dem Song musikalisch unterlegt ist (…)”

6 vor 9

Journalistisch anmutende Nachrichtenblogs
(telepolis.de, Simon Möller)
Im Jahr 2007 werden in Deutschland neue Internetgesetze in Kraft treten. Das “Telemediengesetz” und der “Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien” bringen inhaltlich kaum Neuerungen, gelten nun aber auch für Blogs und Podcasts. Ob die kleinen Online-Medien die hohen Anforderungen der Reform erfüllen können, ist aber fraglich.

Europa verschläft die Zukunft des Internet
(cafebabel.com, Alberto Nardelli)
Google kauft YouTube, Wikipedia wächst weiter: Europa muss auf die Herausforderung des Web 2.0 endlich reagieren.

Nutzer-Revolte auf YouTube
(futurezone.orf.at)
Während Medien- und Musikkonzerne von der Online-Videoplattform YouTube mit Millionenangeboten für Videorechte hofiert werden, gehen die Nutzer leer aus. Bei populären Amateurvideoproduzenten regt sich deshalb Unmut.

Zeitschriften-Trash (Teil 2)
(fudder.de, dirk)
Nach tantraesken Feuerstühlen und Unterhubers Tinky-Winky folgen heute schmalspurige Nymphen aus der Tschechei sowie zickige Eierrouladen in der Domrep. Teil zwei der acht unglaublichsten Druckerzeugnisse am Freiburger Bahnhofskiosk.

Presse unerwünscht
(jungle-world.com, Andreas Speit)
Im brandenburgischen Blankenfelde schlugen Neonazis eine Journalistin zusammen. Rechtsextreme Angriffe auf Journalisten sind keine Seltenheit.

“Blöd, peinlich und ärgerlich”
(berlinonline.de, Jakob Schlandt)
Die taz druckte eine komplette Zeitungsseite am nächsten Tag nochmal – aus Versehen.

6 vor 9

Meine Stadt, mein Bezirk, mein Blog
(zitty.de, Ulf Lippitz)
Es scheint, als gäbe es keinen urbanen Flecken zwischen San Francisco und Sydney, der nicht von Bloggern beschrieben wird. Die mitteilungsbedürftigen Internet-Autoren haben in den letzten Jahren mit launigen Texten das kollektive Bewusstsein erobert. Sind sie die Vorhut eines neuen demokratischen Graswurzel-Journalismus, der radikal-subjektiv ist?

Faule Berliner Äpfel
(werbewoche.ch, Oliver Classen)
Pressesprecher sind wie Werber, nur gefährlicher: An Kongressen pflegen sie ihre Profilneurosen und produzieren reichlich Warmluft. Eine Lektion in praktischer Medienökologie.

Große Penetranz – Fragwürdige Kooperation bei “Wetten dass..?”
(ndr.de, Video)
“Wetten dass..?” ist eine Sendung der Superlative: supererfolgreich und superteuer. Das ZDF rühmt sich zu Recht, europaweit die erfolgreichste Unterhaltungssendung zu präsentieren. Doch es gibt auch Kritiker: Das Erfolgsformat verkomme immer häufiger zu einer nervigen Dauerwerbesendung.

Greis im Spiel
(taz.de, Michael Braun)
Was erwartet die deutschen Zuschauer, wenn Silvio Berlusconi tatsächlich ProSiebenSat.1 kauft? Moderierende Rentner und Frauen als Dekolleté-Element prägen seine italienischen Programme.

Wie Web 2.0 die Reisebranche verändert
(faz.net, Jakob Strobel y Serra)
Was ist nun mit Herbert? Ist er ein Genie oder ein Scharlatan? Rührt er wirklich die beste Sangría Mallorcas an oder nur eine mittelmäßige? Und ist die Bedienung in seiner Kneipe arrogant und pampig oder aufmerksam und charmant? Ewige Fragen, um die im Internet ein wilder Disput ausgebrochen ist.

Sind “Tagesthemen”-Moderatoren eigentlich Journalisten?
(blog.handelsblatt.de)
Die “Tagesthemen” haben sich anscheinend der Aufklärung über das moderne Internet verschrieben. Schade, dass dabei schlecht recherchierte Beiträge (youtube.com) mit der intellektuellen Tiefe eines “Taff”-Filmchens entstehen.

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