Hate Speech, Kolumnisten, Anti-Griechen-Kampagne

1. „Denkt euch selbst nen Titel aus“
(frau-dingens.de, Mina)
„Kommt das Thema Hate Speech so langsam auch in Blogs eurer Nähe an. Das ist erst mal erfreulich, würde man meinen“, schreibt Mina, doch sie hat ihre Bedenken bei Texten wie dem Longread über Hate Speech von René Walter (Nerdcore). Es fehle Unterstützung, Empathie oder überhaupt Interesse von weiten Teilen der männlichen Netzgemeinde.

2. „Die Bundesregierung kuscht vor den USA“
(spiegel.de, Annett Meiritz)
Der Grüne Hans-Christian Ströbele im Interview zu den Bespitzelungen beim „Spiegel“.

3. Viele denken, es liest sich so leicht. Deshalb schreibt es sich leicht“
(zeit.de/zeit-magazin, Sabine Rückert)
Handwerk bleibt Handwerk: Die Kolumnisten Harald Martenstein und Axel Hacke plaudern im „Zeit Magazin“-Interview aus dem Nähkästchen. Martenstein: „Ich schreibe über Sachen, die mir wichtig sind. Man spürt, ob ein Kolumnist es ehrlich meint oder ob er Bullshit schreibt.“

4. „I am worried about the utter contempt BILD is expressing“
(facebook.com/wolfgang.blau, englisch)
Wolfgang Blau vom „Guardian“ über die Anti-Griechen-Kampagne von „Bild“: „I never thought I would witness a German news organisation being that dishonourable and reckless in face of another nation’s suffering.“

5. Hyperlokal in die Zukunft“
(tagesspiegel.de, Margreth Lünenborg)
Lokale und hyperlokale Informationen sind gefragt. „Auch wenn rund 660 deutsche Tageszeitungen im Netz verfügbar sind, innovative und tatsächlich interaktive Konzepte im Lokalen sind noch Mangelware“ – im Gegensatz zum angeführten Beispiel Neukoellner.net.

6. Opposition? Erstmal melden“
(taz.de, Sally McGrane) 
„Stoppt politisches Blockieren auf Facebook“. Regierungskritische Posts werden auf Facebook immer öfter gelöscht: Grund dafür seien kremltreue Trolle, die Bilder und Texte als anstößig melden.