ZDF-Fernsehrat, Stefan Raab, Katholizismus

1. „Neue Öffentlichkeit: Der ZDF-Fernsehrat tagt“
(ndr.de, Video, 5 Minuten)
Der ZDF-Fernsehrat tagt erstmals „öffentlich“: „Bei der ersten öffentlichen Sitzung war Publikum zugelassen, Kameras und Fotoapparate allerdings nicht. Die Sitzung sei erst mal ‚gerichtsöffentlich‘, hieß es.“

2. „Mexikos kritische Stimmen unter Druck“
(nzz.ch, Nicole Anliker)
In Mexiko werden „die wohl bekannteste Radioreporterin“ sowie zwei ihrer Mitarbeiter entlassen. „Beweise, dass die Entlassungen politisch motiviert waren, gibt es freilich keine. Doch Kommentatoren leitender Medien machen kein Hehl daraus, dass es ihnen offensichtlich schwerfällt, das zu glauben.“

3. „‚Bei Bedarf erledigt die Arbeit die Regelstruktur‘: Was man über die Öffentlich-Rechtlichen erfährt, wenn man nach Creative Commons fragt“
(irights.info, Matthias Spielkamp)
Eine Antwort auf die Anfrage „Creative Commons-Lizenzen – auch beim rbb?“ im Berliner Senat.

4. „Niedergang von ‚TV total‘: Schlag den Raab“
(spiegel.de, Jonas Leppin)
Stefan Raab wirkt auf Jonas Leppin „wie ein müder Lehrer, der sich nach vielen Jahren nicht mehr auf den Unterricht vorbereitet“.

5. „Die Katholische Kirche war schon immer Boulevard“
(welt.de, Lucas Wiegelmann)
Lucas Wiegelmann liest die neue, monatlich erscheinende Zeitschrift „Mein Papst“: „Andere Konfessionen malten später ihre Kirchenwände weiß an und suchten ihr Heil im Buchstaben. Der Katholizismus entwickelte sich dagegen zu einer Art Boulevardmedium des Christentums: emotional, antielitär – und mit der größten Auflage aller Konfessionen weltweit.“

6. „In eigener Sache: Korrekturen“
(heute.de)
Heute.de richtet nach dem Vorbild der „New York Times“ die Rubrik „Korrekturen“ ein: „Auf dieser Seite weisen wir auf Fehler, die wir in der Berichterstattung gemacht haben, hin und korrigieren sie. Das können Fehler oder Unkorrektheiten sein, die wir in selbstkritischer Betrachtung unserer Arbeit selbst erkennen, aber auch solche, auf die uns Betroffene, Experten oder unser Publikum aufmerksam machen. Wir glauben, dass Transparenz das beste Gegenmittel gegen Verschwörungstheorien und Manipulationsvorwürfe ist.“