Stern.de, Digg, Eric Weber

1. „EU’s right to be forgotten: Guardian articles have been hidden by Google“
(theguardian.com, James Ball, englisch)
James Ball stellt sechs Guardian-Artikel vor, die aufgrund des Rechts auf Vergessenwerden vom Google-Suchindex verschwinden: „Publishers can and should do more to fight back. One route may be legal action. Others may be looking for search tools and engines outside the EU. Quicker than that is a direct innovation: how about any time a news outlet gets a notification, it tweets a link to the article that’s just been disappeared. Would you follow @GdnVanished?“ Siehe dazu auch „Why has Google cast me into oblivion?“ (bbc.com, Robert Peston).

2. „Wozu gibt es eigentlich STERN.de?“
(jensrehlaender.tumblr.com)
Wer Stern.de aufrufe, dem offenbare sich „in schonungsloser Härte, wie Reichweitenoptimierung eine Medienseite bis zur Unkenntlichkeit“ ruiniere, schreibt Jens Rehländer. „Liebe Leute von stern.de, ich bin sicher, ihr würdet euren Dienst anders machen, wenn man euch ließe. (…) Denn angesichts dieses Allerwelts-Klimbim frage mich ernsthaft, was fehlen würde, wenn es stern.de morgen nicht mehr gäbe?“

3. „Gegenentwurf zu Facebook: Wie Digg zur Startseite des Internets werden will“
(spiegel.de, Ole Reißmann)
Ole Reißmann schaut sich Digg an, wo man neu auf redaktionell ausgewählte Links setzt. „Was es auf Digg nicht gibt: Clickbait, reißerische Überschriften zu oft belanglosem Entertainment, wie es Seiten wie Heftig oder Upworthy vormachen.“

4. „Deutsche Talkshows sind Russland-lastig“
(ostpol.de, Sonja Volkmann-Schluck)
Fabian Burkhardt analysiert in der Arbeit „Die Ukraine-Krise in den deutschen Talkshows“ die Gäste von Talkshows zum Thema Russland und Ukraine.

5. „A leap forward in quarterly earnings stories“
(blog.ap.org, Paul Colford, englisch)
Die Nachrichtenagentur AP will neu in automatisierter Form Bericht erstatten: „The Associated Press announced in an advisory to customers today that the majority of U.S. corporate earnings stories for our business news report will eventually be produced using automation technology.“

6. „Eric Weber, der Bürgerschreck“
(bazonline.ch, Aaron Agnolazza)
Aaron Agnolazza stellt Eric Weber vor, Ex-„Bild“-Mitarbeiter und gewählter Parlamentarier im Kanton Basel-Stadt: „Mittlerweile deckt der Grossrat die Regierung beinahe täglich mit Interpellationen und schriftlichen Anfragen ein. ‚Ich schreibe so viele Anfragen, um den angestauten Frust abzubauen‘, erklärt sich Weber. ‚Meine Anfragen kosten die Regierung pro Monat 20 000 Franken‘, behauptet er beinahe triumphierend.“