Exklusiv, Bloomsday, Tatort

1. „BamS klaut und kämpft für Franz gegen die FIFA-Russenmafia“
(jensweinreich.de)
Jens Weinreich schreibt zur gestrigen Titelgeschichte der „Bild am Sonntag“, „Der FIFA-Boss und die Russen-Mafia“: „Sieht man von einigen falschen Details und aufgeblasenen Formulierungen (‚heißt es aus deutschen Sicherheitskreisen‘) ab, die wohl eher nicht stimmen, dann hat BamS im Grunde nur abgeschrieben und in pubertäre Zusammenhänge gebracht, was im Herbst 2008 in diesem Blog ‚exklusiv‘ vermeldet wurde.“

2. „‚Bild‘ stürzte Wulff mit einer Falschmeldung. Das kümmert aber keinen.“
(stefan-niggemeier.de)
„Ist es nicht bemerkenswert, dass Wulff am Ende durch eine Falschmeldung der ‚Bild‘-Zeitung zu Fall gebracht wurde?“, fragt Stefan Niggemeier zum Rücktritt von Christian Wulff am 17. Februar 2012. „Offenbar nicht. Kaum jemand hat darüber berichtet.“

3. „Vernarrt in die Verfehlung“
(zeit.de, Ursula März)
Das RTL-Boulevardmagazin „Exclusiv“, moderiert von Frauke Ludowig: „Die Zeiten, in denen Boulevardfernsehen nichts anderes vorhatte, als erstaunliche oder mondäne Geschichten aus der Starwelt zu erzählen, sind wohl passé. Die Sprache, die in Exclusiv gesprochen wird, erinnert vielmehr an eine Untersuchungskommission, die ihre Arbeit aufnimmt, weil sie einer bösen Vermutung auf den Grund gehen muss.“

4. „Putins Trolle“
(sueddeutsche.de, Julian Hans)
Julian Hans wertet „interne Dokumente und E-Mails leitender Mitarbeiter“ einer „Agentur zur Analyse des Internets“ mit rund 600 Mitarbeitern in St. Petersburg aus, „die eine Gruppe anonymer Informanten im Internet zugänglich gemacht hat“.

5. „‚Nach Kuh-Schweizer-Deutsch darf es ja dann auch nicht klingen'“
(tagesanzeiger.ch, Simon Knopf)
Urs Fitze, Bereichsleiter Fiktion des Schweizer Fernsehens, nimmt Stellung zur Frage, warum der Schweizer „Tatort“ die schlechtesten Quoten einfährt. „Die ARD möchte, dass man das Schweizerische auch in der Synchronfassung hört. Für uns bedeutete dies aber einen Spagat. Nach Kuh-Schweizer-Deutsch darf es ja dann auch nicht klingen. Also müssen wir subtil arbeiten. Die Schauspieler sprechen Hochdeutsch, sagen aber ‚Grüezi‘ oder verwenden Helvetismen wie Pneu oder Trottoir.“

6. „Bloomsday 2009“
(youtube.com, Video, 46:44 Minuten)
Ein Zusammenschnitt von Szenen, die am 16. Juni 2009 im deutschen Fernsehen zu sehen waren. Siehe dazu auch „Die Tour kann beginnen: Bloomsday 2014“ (fernsehkritik.tv, Fernsehkritiker).