Jeff Jarvis, Isaac, Spiegel

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Reporters: Why are you in Tampa?“
(buzzmachine.com, Jeff Jarvis, englisch)
Jeff Jarvis fragt die rund 15.000 an der Republican National Convention in Tampa erwarteten Journalisten: „Why are you there? What will we learn from you? (…)“

2. „Das Ende der geschminkten Wirklichkeit“
(netzwertig.com, Martin Weigert)
Martin Weigert schreibt über im Netz publizierte Fotos einer Schießerei vor dem Empire State Building: „Noch bevor die Behörden mit ihrer Abschirmung beginnen, kursieren mitunter die ersten Aufnahmen bei Twitter, Facebook oder Reddit. Und während ausgebildete Journalisten einem Pressekodex folgen, entscheiden Privatleute allein auf Grundlage ihres Gewissens, ob sie bestimmte, die Folgen von Gewalthandlungen darstellende Fotos oder Clips online verbreiten oder nicht. Egal welche Position man selbst zu dieser sensiblen Thematik einnimmt, muss man sich darauf einstellen, dass andere Menschen mit anderen Wertekonstrukten und Auslegungen des Rechts auf freie Meinungsäußerung entsprechende Aufnahmen im Netz veröffentlichten werden.“

3. „MailOnline fooled by fake Isaac photo“
(tabloid-watch.blogspot.ch, MacGuffin, englisch)
Die Herkunft eines von „Mail Online“ als Illustration zum herannahenden Sturm Isaac verwendeten Fotos.

4. „Bund zahlt Journalisten für PR“
(sonntagonline.ch, Yannick Nock)
Das Schweizer Bundesamt für Energie sucht per Ausschreibung einen „unabhängigen Journalisten“: „Ziel ist es, 22 Artikel über die Leistungen des BFE in mehreren Publikationen unterzubringen.“

5. „Wie aus Internet-Plattformen Verlage werden“
(carta.info, Wolfgang Michal)
Wolfgang Michal sammelt Anzeichen für Verlagstätigkeiten großer Internetunternehmen wie YouTube, Twitter, Facebook, Amazon oder Google.

6. „Der Abschied vom ‚Spiegel‘ rückt näher“
(sprengsatz.de, Michael Spreng)
Michael Spreng überlegt, ob er sich von seinem „langjährigen Lebensabschnittspartner“ „Spiegel“ verabschieden soll.