Jean-Luc Godard, Ernst Marcus Thomas, HBO

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Godards hässlichster Moment“
(perlentaucher.de, Thierry Chervel)
Thierry Chervel gräbt eine 1969 für das ZDF gedrehte Aufnahme (youtube.com, Video, 2:43 Minuten) mit Filmregisseur Jean-Luc Godard aus: „Es lohnt sich, diesen kleinen Film genauer anzusehen. Er mag von einem ZDF-Reporter sein, aber die Inszenierung ist von Godard.“

2. „‚Haha‘, said the clown“
(coffeeandtv.de, Lukas Heinser)
Lukas Heinser analysiert Spekulationen verschiedener Medien zur Schießerei von Aurora.

3. „Alles nur gespielt“
(taz.de, David Denk)
Seit gestern läuft bei Sat.1 jeweils um 12 Uhr „Ernst Marcus Thomas – Der Talk“: „War es bei ‚Hans Meiser‘ noch ein Skandal, wenn sich einzelne Gäste oder gar ganze Sendungen als gefaket entpuppten, ist das bei den neuen Sat.1-Talks Konzept: Die Gäste zu Themen wie ‚Mief – So wie du stinkst, bist du eine Zumutung!‘ sind allesamt Laiendarsteller, die abstruse Geschichten aus einem Drehbuch aufsagen – Scripted Reality eben.“

4. „How HBO Made It Look Like Critics Liked ‚The Newsroom'“
(forbes.com, Jeff Bercovici, englisch)
Der US-Bezahlsender HBO macht Printwerbung für „The Newsroom“ mit zu eigenen Gunsten ausgewählten Zitaten aus Kritiken. „A scandal this is not. Movie studios have been doing this sort of thing, and getting called out for it, for decades. And, to be fair, a number of the reviews quoted in the ad are genuine raves.“

5. „Dem Vernehmen nach“
(noemix.twoday.net)
Mehrere österreichische Medien verbreiten identische Meldungen, statt naheliegende Recherchen durchzuführen.

6. „Informationen zu Abendessen mit Herrn Ackermann im April 2008“
(fragdenstaat.de)
„Diese Antwort enthält Dokumente, zu denen jede Person einzeln Zugang erhalten kann. Allerdings darf FragDenStaat.de diese Dokumente nicht veröffentlichen. Sie können eine identische Anfrage in Ihrem Namen stellen, um Zugang zu diesen Dokumenten zu erhalten, die wir nicht veröffentlichen dürfen.“