Blick, Markus Lanz, Fußballexperten

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Diese Bilder waren zu hart“
(nzz.ch, hes./nic.)
Unter der Überschrift „So geil ist der Fussball-Sommer“ veröffentlicht „Blick“ Fotos von Fußballer Mario Götze, auf denen er mit einer Erektion zu sehen ist.

2. „‚Dies ist das wahre Geheimnis des Fußballs'“
(zeit.de, Harald Martenstein)
Harald Martenstein über Fußballexperten: „Wenn eine Mannschaft vier Mal gut gespielt hat, wird einem mit vielen Details von den Experten erklärt, warum die Weltklasse sind. Dann verlieren sie ein Mal, und derselbe Experte kann einem mit noch mehr Expertendetails erklären, warum die von Weltklasse meilenweit entfernt sind. (…) Die Arbeit eines Fußballexperten besteht darin, Ereignisse, die zum Teil mit Zufall zusammenhängen, hinterher als unvermeidliche Folge von Fehlentscheidungen des Trainers darzustellen.“

3. „Rassismus im deutschen Kinderfernsehen“
(scilogs.de, Joe Dramiga)
Joe Dramiga thematisiert das Samstagvormittagsprogramm der Öffentlich-Rechtlichen in den Jahren 2001 bis 2006: „Beschämend, wie unsere Steuergelder dafür verwendet werden, den Kids auf mehr oder weniger subtile Weise einzuhämmern, dass Schwarze ‚Misfits‘ – also nicht gesellschaftsfähig – sind.“

4. „Inside the BBC’s Verification Hub“
(nieman.harvard.edu, David Turner, englisch)
Die Verifikation von Inhalten bei der BBC: „The golden rule, say Hub veterans, is to get on the phone whoever has posted the material.“

5. „Kein schöner Lanz“
(stefan-niggemeier.de, Videos)
Stefan Niggemeier untermauert seinen „Spiegel“-Artikel über Markus Lanz mit zwei Zusammenschnitten.

6. „Öffentlichkeitsarbeit? Pfui!“
(scienceblogs.de/naklar, Florian Aigner)
Universitäten gehörten zu den Guten, schreibt Florian Aigner, der bei der Unternehmenskommunikation zu differenzieren versucht. „Wenn wir an den Universitäten Forschungserfolge nach außen tragen wollen, dann produzieren wir Information, keine Werbung.“