„Mopo“/Pressekonferenz

„Mopo“ Pressekonferenz
Es ist ein neues Gefühl für mich Cheftrainer in der 2. Liga zu sein. Aber ich sehe es als tolle Aufgabe in einem – wie alle wissen – tollen Verein. Es ist für mich auch ein neues Gefühl, Cheftrainer in der 2. Liga zu sein, aber am Ende ist es eine tolle Aufgabe, unseren Verein hier zu trainieren, unseren FC St. Pauli – toller Club, muss ich nicht erzählen.
Das war in der Nacht zum Mittwoch. Gestern Nacht. [Anm.: zu Mittwoch.]
Nein, ganz bestimmt nicht. Im Leben ist es doch so: Es fahren viele Züge an einem vorbei. Es kann aber auch sein, dass die Züge zu oft an einem vorbeifahren. Diesen aber wollte ich nicht vorbeifahren lassen. Nein. (…) Es fahren Züge an einem vorbei, und es kann auch sein, dass die Züge zu oft an einem vorbeifahren. (…) deshalb war für mich klar, dass ich den Zug nicht vorbeifahren lasse.
Auf jeden Fall! Ich habe immer versucht Freude auf die Jungs zu übertragen, deshalb gehe ich mit einem weinenden Auge. Aber es geht auch darum, irgendwann den nächsten Schritt zu machen. Wenn man (…) viel Freude an dem Job hat und auch versucht, die Freude auf die Jungs zu übertragen (…), dann ist es natürlich schon so, dass man ein weinendes Auge hat, weil man die Jungs verlässt, aber es geht auch darum, dass man selbst den nächsten Schritt geht (…).
Ich habe drei Jahre lang Erfahrungen gesammelt unter richtig guten Trainern wie Holger Stanislawski, André Schubert und Michael Frontzeck. Nun dachte ich: Spring rein ins kalte Wasser, arbeite wie ein Verrückter und versuche das Beste aus jedem Tag zu machen. Ich konnte drei Jahre Erfahrungen unter drei richtig guten Trainern sammeln, unter André Schubert, Michael Frontzeck und unter Holger Stanislawski (…). Wenn die Möglichkeit da ist (…), dann spring rein ins kalte Wasser, arbeite wie ein Verrückter und versuch, das Beste aus jedem Tag zu machen.
So ist es. Fußball ist ein Spiel – und das soll an erster Stelle Spaß machen. Wenn harte Arbeit gepaart wird mit viel Freude, dann kann das ein Schlüssel zum Erfolg sein. Wenn man als Basis dafür die harte Arbeit sieht, wird man Erfolg haben – kurz- oder langfristig. Harte Arbeit, gepaart mit viel Freude, kann der Schlüssel zum Erfolg sein. (…) Fußball ist ein Spiel – und ein Spiel soll an erster Stelle Spaß machen. Und wenn man dazu noch als Basis die harte Arbeit zieht, dann wird im Normalfall immer der Erfolg einkehren. Ob kurz- oder langfristig, ist dann immer noch ’ne andere Geschichte.
Wenn ich eine Aufgabe habe, erfülle ich sie zu 100 Prozent. Deshalb habe ich mich auf meine Mannschaft konzentriert. Von den Profis kenne ich natürlich einige Spieler, aber dicht dran war ich am Team nicht. Gesehen habe ich allerdings alle Spiele. Ich kenne natürlich schon einige Spieler, aber ich bin immer mit 100 Prozent bei meiner Aufgabe, und 100 Prozent meine Aufgabe war bis heute die U-23, von daher gesehen war ich nicht dicht dran an unserer Profimannschaft, aber ich habe natürlich schon die Spiele unserer Mannschaft gesehen.
Ich bin der Meinung, dass man nicht mehr zurückblicken sollte. Natürlich wollen wir auch ein paar Erfolge feiern. Doch jetzt geht es kurzfristig erst einmal nur darum, Dinge in ganz kleinen Bereichen zu verändern. Das wollen wir schon beim Testspiel gegen Bayer Leverkusen (heute, 18.30 Uhr) versuchen. Ich glaube, dass es jetzt gerade gar nicht darum geht, in die Vergangenheit zu blicken (…). Wir wollen natürlich auch ein paar Erfolge feiern, aber da gilt es, kurzfristig zur agieren, von Tag zu Tag zu schauen (…) Wir werden morgen nach Leverkusen fahren und werden dann versuchen, einige Dinge umzusetzen, aber im ganz, ganz, ganz, ganz einfachen Bereich.
Heute ist nicht der Tag für Witze – deshalb bin ich auch nicht mit einer Badekappe gekommen (lacht). Der Tag ist eigentlich heute nicht für Witze gedacht, deshalb hab‘ ich den Witz auch weggelassen, dass ich hier mit ’ner Bademütze reinkomme (lacht).

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