„Interview“/Pressekonferenz

„Bild“ Pressekonferenz
Vrabec: „Wir wollen im oberen Drittel dabei sein. Nürnberg ist für mich der Favorit. Die wollen sofort wieder hoch. Danach kommen mit Düsseldorf, Braunschweig, 1860 München Fürth und Red Bull Leipzig die nächsten Klubs. Wir sind im erweiterten Kreis, sind immer noch in der Entwicklung und noch nicht so stabil. Aber wir wollen besser sein als letzte Saison mit Platz 8.“ „Deswegen denke ich, das obere Drittel ist für uns sicher das Ziel (…). Für mich persönlich ist der 1. FC Nürnberg der ganz klare Favorit (…) signalisiert, dass sie willens sind, sofort wieder aufzusteigen (…). Danach gibt’s eine große Gruppe von Vereinen (…), wie beispielsweise Düsseldorf, wie beispielsweise auch Braunschweig, (…) 1860 München und Greuther Fürth (…), und Red Bull Leipzig (…). Ich glaube, dass wir zum erweiterten Kreis dieser Mannschaften gehören (…), wohlwissend aber auch, dass wir immer noch in der Entwicklung sind (…) weil auch wir immer noch nicht so stabil sind (…). [Das Ziel ist] besser als letzte Saison auf jeden Fall, als Platz 8.“
BILD: Wer kämpft gegen den Abstieg?
Vrabec: „Da will ich keine Prognose wagen. Mit Cottbus hat letzte Saison auch keiner gerechnet.“
„[Für die unteren Plätze] möchte ich keine Prognose abgeben, […] letztes Jahr hat niemand im Vordergrund drüber nachgedacht, dass Energie Cottbus absteigen könnte.“
BILD: Wie wichtig ist jetzt ein guter Start?
Vrabec: „Sehr wichtig. Dann weiß man, dass die Dinge in der Vorbereitung gut gelaufen sind. Die Vorbereitung ist noch nicht abgeschlossen, dauert bestimmt noch bis zum dritten oder vierten Spieltag.“
„Ein guter Start in die Saison ist immer wichtig (…), weil du weißt, dass du das, was du in der Vorbereitung erarbeitet hast, auch wirklich gut gemacht hast.
(…) wobei auch immer klar ist, dass die Vorbereitung (…) noch in den dritten, vierten Spieltag mit hineingeht (…).“
BILD: Es fehlt immer noch der Stürmer…
Vrabec: „Ich bin guter Hoffnung. Wir sind aber mit Nöthe, Thy, Verhoek und Kyong sehr zufrieden. Fakt ist, dass wir noch einen anderen Stürmertypen suchen, der uns kompletter macht. Vielleicht kommt er erst zum Ende der Transferperiode (bis 2.9., d. Red.). Wenn‘s gar nicht klappt, ist das aber nicht schlimm.“
„Ich find’s nicht ärgerlich, dass er momentan nicht da ist, weil (…) wir mit den Stürmern, die momentan uns zur Verfügung stehen, sehr zufrieden sind – alle drei: Nöthe, Verhoek und Thy (…) aber auch Kyong. (…) Fakt ist aber auch: Wir wollen dann schon einen anderen Spielertyp noch dazubekommen im Sturm, der uns dann einfach als Mannschaft auch kompletter macht. (…) vielleicht auch erst am Ende der Transferperiode – und wenn’s gar nicht klappt, dann müssen wir auch damit leben (…).“
BILD: Neu ist der Kapitän, der die Truppe jetzt anführt. Warum haben sie Sören Gonther ausgewählt?
Vrabec: „Sören hat ein sehr gutes Standing innerhalb der Mannschaft, er ist ein Wortführer bei den jungen und bei den älteren Spielern. Er ist sehr kritisch – mit sich, auch mit dem Trainerteam. Er hat einen langfristigen Vertrag und bringt natürlich auch die Qualität auf den Platz.“
„Zunächst einmal, dass Sören ein sehr gutes Standig in der Mannschaft hat, dort wirklich auch ein Wortführer ist, egal ob bei älteren, etablierteren Spielern oder bei der jüngeren Generation (…). Des Weiteren ist er sehr kritisch, intern, mit sich selbst, mit der Mannschaft, auch mit dem Trainerteam (…). Drittens hat er einen längerfristigen Vertrag (…) und viertens einfach auch durch seine Qualität als Fußballspieler selbst auf dem Platz.“
BILD: Auch für den Kopf wird was getan?
Vrabec: „Wir haben kein Kopfproblem, wollen aber die Spieler noch besser machen. Ein Mentalcoach arbeitet mit der Mannschaft zum Beispiel bei der Zielformulierung.“
„[Der Mentalcoach] arbeitet mit der Mannschaft (…), um beispielsweise Erfolgsfaktoren festzulegen (…), wenn’s um Zielformulierungen geht (…). Wenn man sich mit einem Mentalcoach zusammensetzt (…), heißt das nicht automatisch, dass man irgendein Kopfproblem hat, sondern man versucht (…), den Spieler noch besser zu machen.“
Vrabec: „Ich glaube aber, dass unsere Mannschaft besser ist als letzte Saison. Wir haben unsere neuen Spieler gezielt dazugeholt. Der Team-Geist ist überragend. Wir sind auf allen Positionen doppelt besetzt, der Konkurrenzkampf ist groß. Die Jungs gehen aber miteinander gut um.“ Keine Entsprechung — siehe Eintrag.