Suchergebnisse für ‘anzeigen’

6 vor 9

Alhurra Paid Former White House Aides, Washington Journalists
(propublica.org, Dafna Linzer und Paul Kiel)
Alhurra, the U.S. government-funded Arabic news channel, paid former Bush and Clinton administration officials, lobbyists and high-profile Washington journalists tens of thousands of dollars in U.S. taxpayer money to appear on the network as commentators, according to interviews and a review of company records.”

Sachsensumpf war nur ein Tümpel
(taz.de, Michael Bartsch)
“Deutsche Medien haben Leipziger Geschichtchen zwischen Rotlichtmilieu, Immobilienbranche und Justiz aufgebauscht. Selbstkritik liegt ihnen dennoch fern.”

Die Welt als Halle und Vorstellung
(jetzt.sueddeutsche.de, Philipp Mattheis)
Sebastian Sooth erklärt das Hallenprojekt: “Das ist ein Zusammenschluss von Menschen, die einerseits keine Lust haben, immer im selben Großraumbüro oder nur in der eigenen Wohnung zu arbeiten. (…) Viele Selbständige haben einfach keine Lust, den ganzen Tag alleine zu sein. Das Problem von Freischaffenden ist ja oft, dass die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmt.”

Dopende Russen? Kein Gas für die SZ!
(spreeblick.com, Malte Welding)
Die Süddeutsche Zeitung spekuliert darüber, ob die russische Mannschaft an der Euro 08 gedopt ist. Belegt werden die Vermutungen aber (noch) nicht.

Elektronische Presse findet doch statt
(perlentaucher.de, Robin Meyer-Lucht)
Robin Meyer-Lucht wundert sich, wie ungenau Journalisten “einen enttäuschenden Rundfunkstaatsvertrag” aufgenommen haben: “Hier zeigt sich am konkreten Beispiel, wie absurd die öffentliche Meinungsbildung in der Nachrichtengesellschaft zum Teil abläuft: Spitzenpolitiker nehmen es mit der Erläuterung der Arbeitsentwürfe der Referentenebene nicht so genau und Journalisten verkünden lieber, was Politiker sagen anstatt zusätzlich auch die Gesetzesentwürfe zu prüfen. Das Ergebnis ist ein beachtliches Zerrbild.”

Oliver und die Zauberer
(faz.net, Andrea Hünniger)
“Gehirn aus, Augen auf: ‘Kalkofes Mattscheibe‘ ist wieder da. Drei Jahre wähnte sich das Fernsehen vor der Mediensatire sicher. Dabei muss sich vor Oliver Kalkofe kaum jemand fürchten, denn der sucht sich nur leichte Gegner.”

medienlese – der Wochenrückblick

Verzögerter Jubel, falsche Flagge, Spiegel mit Korrekturen.

Die leicht unterschiedlichen Übertragungszeiten der Euro 2008-Spiele brachten einiges durcheinander: “Scheiss Zattoo: Die Nachbarn kreischen bevor ich das Tor sehe”, twitterte beispielsweise Raul. Dr. Gonzo hingegen fand heraus, dass Türken in der Schweiz statt SF das leicht verzögerte Signal von ARD oder ZDF verfolgen. Er spielte mit dem Gedanken, unter Ausnützung seines Wissensvorsprungs “beim nächsten verwandelten Penalty der Türken aus dem Fenster zu rufen und die nachbarschaftlichen Fans vorzeitig aus der schrecklichen Anspannung zu erlösen”.
Read On…

neu  

“Bild” zieht Kontaktanzeige für Meret Becker zurück

Nein, das ist kein Sehtest, den die “Bild”-Zeitung heute ihren Lesern in Berlin und Brandenburg auf Seite 8 als Service anbietet. Es handelt sich um eine Gegendarstellung.

Und vermutlich muss Meret Becker schon froh sein, dass “Bild” diese Klarstellung nur über den Stellenmarkt und nicht über die Kontaktanzeigen gestellt hat. Jedenfalls steht da, in Groß- und Kleinschreibung übersetzt:

Gegendarstellung zu “Ich suche einen Mann” vom 20.5.2008: Ich suche keinen Mann. Ich habe auch nicht gesagt: “Ich bin reif für eine neue Beziehung” oder “Aber ich bin leider schon lange wieder Single!”
Berlin, den 20.5.2008
RA Eisenberg für Meret Becker.

Und dahinter hat die Redaktion geschrieben:

Meret Becker hat Recht.

“Bild” muss die Gegendarstellung sogar auf den sogenannten Händlerschürzen vor den Kiosken bewerben:


Foto: kress.de/C. Meier

Am vergangenen Dienstag hatte “Bild” in großer Aufmachung und exklusiv berichtet:

Single-Männer, diese Zeilen könnten euch brennend interessieren…

Berlins schöne Chansonsängerin und Schauspielerin Meret Becker (39) verrät in BILD: “Ich bin reif für eine neue Beziehung.”

[etc. pp.]

Wie “Bild”-Klatschreporterin Esther Hofmann vergangene Woche darauf kam, Meret Becker habe “in BILD” etwas gesagt, was sie laut “Bild” heute gar nicht gesagt hat, wissen wir nicht. Aber in einer “Stern-TV-Reportage” gab Hofmann vor zwei Jahren Einblicke in ihre Arbeit. Angekündigt wurde sie damals so:

Um knackige Storys aus der Welt der Reichen und Schönen zu bekommen, braucht es schon Know-How und spezielle Kniffe. Esther kennt sie alle nach 15 Jahren Berufserfahrung, in denen sich die 40-Jährige nicht immer beliebt gemacht hat. Die Frau, die weiß: “Wenn ich eine Geschichte haben will, dann kriege ich sie”, gilt allgemein als gefürchtet.

Vielen Dank an Tommi R. und Nina H. für die Hinweise!

6 vor 9

Interview: Burda fordert klare Grenzen für ARD und ZDF
(FAZ, Michael Hanfeld)
Hubert Burda ist dagegen: Frauen-Boxen als Grundauftrag der Öffentlich-rechtlichen? Und das ganze noch im Internet? Zentrale Forderung: “dass die Angebote von ARD und ZDF nur für eine begrenzte Zeit – sieben Tage – verfügbar sind.” Tagesschau-Chef Kai Gniffke bloggt zurück.

15 Jahre jetzt-Journalismus
(jetzt.de, Tobias Kniebe)
“In dieser Woche ist es 15 Jahre her, dass erstmals ein jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung beilag. Aus diesem Grund gibt es online auf jetzt.de in dieser Woche einen Blick ins Archiv: 15 Jahre jetzt-Journalismus, als gedrucktes Heft, als Online-Magazin und als jetzt-Kosmos …”

“Afrika ist kein Land”
(Neue Gegenwart, Frank Windeck)
“Welche Nachrichten erreichen uns vom schwarzen Nachbarn? (…) Immer mehr afrikanische Internetseiten gehen an den Start. Immer mehr Blogs werden geschrieben, immer mehr digitale Fotos oder auch Videos eingestellt. Für den proaktiven europäischen Mediennutzer ist dies eine Fundgrube an Informationen, die nicht überschätzt werden kann.

Interview: Die Langeweile Maxim Billers (PDF)
(Galore, Patrick Wildermann)
“Wie alle Heuchler neige ich zum Pathos, auch in der Liebe. Und am Ende werde ich dann doch wieder ganz kalt. – Ist Pathos ein negativer Begriff für Sie? – Pathos ist scheiße. Pathos ist immer Lüge. – Aber Pathos hat doch auch etwas Opernhaftes, es transportiert große Gefühle. – Sie müssen mich bitte irgendwas fragen, ich will jetzt nicht diskutieren.”

Sonderseite 700 Folgen “Tatort”
(FAZ.net)
Unter anderem “Einsame Wölfe und Gruppendynamiker, starke Frauen und sensible Männer, alte Hasen und junge Hüpfer und demnächst ein geschiedenes Ehepaar” oder “Und Schimanski warf zwei rohe Eier ein”.

Wired erklärt die Formel 1 (Lesetipp)
(Wired, Mark Seal)
“Of all the copy shops in all of England, Trudy Coughlan had the rotten luck of walking into Document Image Processing. (…) Thus began the biggest scandal ever to rock the world of Formula One racing.”

6 vor 9

Armselig, aber sexy
(spiegel.de, Thorsten Dörting und Sascha Klettke)
Ein kurioser Kleinverleger will mit einer “Berliner Tageszeitung” die Presselandschaft der Hauptstadt umpflügen. Zwei Großverlage zerren den journalistisch unbeleckten Neuling vor Gericht – eine Attacke, die sich rächen könnte.

Fremde im eigenen Büro
(jetzt.sueddeutsche.de, Dirk Vongehlen)
Wie Journalisten mit Leser-Kommentaren umgehen.

Die Google-Verschwörungstheorie
(telepolis.de, Stefan Weber)
Sitzt im Googleplex eine Sekte?

Die “Goldenen Jahre” des Schweizer Fernsehens sind vorbei
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
SF bekommt den Medienwandel zu spüren. Die von Ingrid Deltenre als “Goldene Jahre” bezeichnete Zeit, in welcher der Staatssender praktisch keine Konkurrenz hatte, ist längst vorbei. Die Digitalisierung und das Internet prägen auch am Leutschenbach die Entwicklung. Das machte die Fernsehdirektorin anlässlich der Jahres-Medienkonferenz klar. Sie stellte sich bei dieser Gelegenheit ohne wenn und aber hinter ihren in die Schusslinie geratenen Chefredaktor Ueli Haldimann.

Mehr vom Ähnlichen – Radio 1 startet Vollbetrieb
(nzz.ch, ras.)
“Erfreulicherweise waren bei Radio 1 während der Hörprobe keine Grauzonen auszumachen, wie sie anderswo zu erkennen sind. Das heisst: Radio 1 sendete keine obskuren Beiträge, die offenlassen, ob es sich um Botschaften werblicher oder journalistischer Art handelt.”

Lob der Steuerhinterziehung
(welt.de, Roger Köppel)
Das Schweizer Bankgeheimnis ist Ausdruck des berechtigten Misstrauens der Bürger gegen den Staat. Eine Art Selbstverteidigung. Deswegen muss es verteidigt werden. Auch die Deutschen profitieren davon.

“Wer sein Privatleben privat lebt, bleibt privat”

Wir sind ja einiges gewohnt. Von “Bild”. Aber manchmal ist ihre Ekelhaftigkeit dann doch schockierend. Heute ist wieder so ein Tag.

Denn ja: Viele, vielleicht zu viele Menschen (insbesondere, wenn sie eine gewisse Prominenz erreicht haben) breiten ihr Privatleben gern in der Öffentlichkeit aus. Dann erzählen sie in Talkshows, Boulevard-Magazinen und -Zeitungen freimütig über ihr Leben, ihre Gefühle, Schicksalsschläge.

Andere tun das nicht.

Lippenbekenntnisse

  • “Grundsätzlich ist das Privatleben tabu. Das gilt aber nicht für diejenigen, die mit ihrem Privatleben das Licht der Öffentlichkeit suchen.”
    (Diekmann in der “Weltwoche”)
  • “Wer sein Privatleben privat lebt, bleibt privat. (…) Wer nicht selbst das Spiel eröffnet, muß auch nicht mitspielen.”
    (Diekmann in der “FAZ”)
  • “Wer Privates schützen will, kann das in der Regel auch.”
    (Döpfner im “Spiegel”)

Dazu, dass letztere von der “Bild”-Zeitung nicht in die Öffentlichkeit gezerrt würden, gibt es unmissverständliche Aussagen — vom “Bild”-Chef Kai Diekmann ebenso wie von Diekmanns Chef Mathias Döpfner, dem Vorsitzenden der Axel Springer AG (siehe Kasten). Sie haben, wie die heutige “Bild”-Ausgabe wieder eindrücklich zeigt, keine Bedeutung.

Denn “Bild” berichtet heute bereits auf der Titelseite über das “traurige Geheimnis” der “schönen Co-Pilotin Nachrichtensprecherin” Judith Rakers – und hat dafür sogar einen Kausalzusammenhang entdeckt. Lesen Sie selbst:

Ab heute ist sie Miss Tagesschau: Die schöne Judith Rakers (32) führt um 20 Uhr zum ersten Mal durch die Hauptnachrichten-Sendung der ARD. Ihr charmantes Lächeln wird Deutschland verzaubern. Dabei hat sie selbst ein so trauriges Geheimnis.
(Hervorhebung von uns.)

Der fast sechs Jahre alte [!] Schicksalsschlag, den “Bild” anschließend (unter Berufung auf den Bruder eines Ex-Freundes und einen “Freund”) ausbreitet und mit einem Privatfoto illustriert, hat nichts mit Rakers’ Beruf zu tun, nichts mit ihrem öffentlichen Auftreten. Wir möchten uns nicht ausmalen, wie es sich anfühlt, wenn man wie Rakers – zumal heute, an einem der wichtigsten Tage in ihrer bisherigen beruflichen Karriere – mit den sensationsheischenden, heuchlerischen Schlagzeilen konfrontiert sieht. Dabei hat sich Rakers in der Vergangenheit weder selbst über ihr Privatleben geäußert*, noch wäre bekannt, dass sie sich sonst irgendetwas hätte zuschulden kommen lassen, wodurch sich – selbst in der abstrusen Fahrstuhllogik der “Bild”-Zeitung – die Berichterstattung rechtfertigen ließe.

Der Eingriff in Rakers Privatleben ist kalkuliert. Insgesamt fünf Autorennamen stehen über dem “Bild”-Artikel: Dennis Brosda, Miriam Krekel, Jupp Ley, Bettina Lüke und Markus Brekenkamp. Und was haben die Fünf in den vergangenen Tagen gemacht? Wer hat den Bruder des Ex-Freundes ausgehorcht? Wer den “Freund”? Wer hat das Privatfoto beschafft? Wer in vergilbten Ausgaben des “Westfälischen Volksblatts” nach Todesanzeigen gesucht? Wer hat versucht, Rakers zu erpressen davon zu überzeugen, dass es bestimmt besser für sie wäre, wenn sie mit “Bild” kooperiert? Und wo steht der Spind, in dem sie ihren Anstand weggeschlossen haben?

Der “Bild”-Artikel endet mit dem Satz:

Der Schmerz sitzt immer noch tief. In BILD wollte Judith Rakers über                                             nicht sprechen.

 
*) Nachtrag, 17.30 Uhr (mit Dank an Gregor G.): In einem Interview mit der “Neuen Westfälischen”, bei der Rakers journalistische Karriere begann, beantwortet sie zwar auch Fragen zu ihrer Familie (“Meine Mutter hat Pferde…”) und ihrem Alltag (“Ich dusche morgens, wasche mir die Haare…”). Aber auf die Frage “Spüren Sie langsam die Schattenseiten, wenn man prominenter wird?” antwortet sie noch entspannt, aber entschieden: “Das gehört wohl dazu. Konsequenz könnte sein, dass ich einfach mit niemandem länger rede als sieben Minuten (schmunzelt). Nein im Ernst: Hamburg ist eine Medienstadt, da muss man aufpassen. Vermutlich ist das Interesse an meinem Privatleben auch deshalb da, weil ich dazu partout nichts sage. Privat ist Privat.”

6 vor 9

Der Mann, der Facebook übersetzt hat: Ein Gespräch mit User Sven Hagge
(jetzt.sueddeutsche.de, Sascha Chaimowicz)
Facebook gibt es seit neuestem auch auf Deutsch. Übersetzt wurde die Seite jedoch nicht vom Unternehmen selbst, sondern von den Usern. Der fleißigste deutsche Übersetzer heißt Sven Hagge. Er hat tausende von Begriffen von zu Hause aus übersetzt. Und warum? Wir haben mit ihm gesprochen.

«Journalisten sind keine Schraubenfabrikanten»
(unipublic.uzh.ch/magazin, David Werner)
Ist Qualität im Journalismus in Zukunft noch finanzierbar? Wie steht es um das Verhältnis von Medien und Medienforschung? Und warum lassen sich Journalistinnen und Journalisten so ungern kritisieren? Fragen wie diese wurden an einer Podiumsveranstaltung des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) diskutiert.

Wortfolter in der Neuzeit
(weltwoche.ch, Thomas Widmer)
Elektronische Post ist ein Ärgernis: Unbekannte deponieren dreiste Anfragen, Freunde sprengen mit ihren Ferienfotos ungefragt die Mailbox, die Rechtschreibung entgleist, und alle Welt vergreift sich im Ton. E-Mail macht aggressiv.

Zweiter 2.0-Frühling
(werbewoche.ch, Christian Lüscher)
“Im zweiten Jahr seines Bestehens wollen die Geldgeber von Youme Leistung sehen. Geändert hat sich deshalb seit März das Bezahlmodell der Moderatoren und Redaktoren, die für das Mitmachprojekt im Solde stehen. So hat Meier einen Leistungslohn, ein so genanntes ‘Shared Revenue Modell’ eingeführt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nicht mehr mit einem Fixlohn entlöhnt. Ihr Verdienst setzt sich neu einerseits aus einem Fixanteil zusammen, andererseits werden ihre Leistungen auf Grund der Besucherzahlen bewertet.”

Der Feuerwehrblogger
(fudder.de, Dominik Schmidt)
“Meine Währung bleibt Idealismus, denn Geld verdient man weder durchs Bloggen, noch bei der Freiwilligen Feuerwehr”, sagt Stefan Cimander. Als freiwilliger Feuerwehrmann und Fachjournalist verbindet er beide Leidenschaften als Autor eines Feuerwehr-Blogs. Angefangen hat er bei der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg, Abteilung Tiengen, mittlerweile hat es ihn zur Freiwilligen Feuerwehr Konstanz verschlagen und auch das Blog ist mittlerweile zu einem Netzwerk für Feuerwehrleute herangewachsen.

Talkshows: Reden ist Gold
(merkur.de, Tilmann P. Gangloff, 28.02.2008)
Wie viel Geld die Gäste bekommen, will keiner preisgeben. Zwischen den Produktionsfirmen tobt ein reger Bieterwettbewerb um Top-Promis.

6 vor 9

Kompendium für Globaldenker
(spiegel.de, Isabell Hülsen)
Zwölf Euro müssen Leser für das internationale Magazin “Monocle” auf den Tisch legen, um auf Geschichten über Nusshändler aus dem Libanon oder leerstehende Einkaufszentren in China zu stoßen. Von Kritikern als Jet-Set-Blatt verspottet, hat sich das vor knapp einem Jahr gegründete Heft etabliert – und macht Gewinn.

“Wikipedia wäre mehrere Milliarden Dollar wert”
(welt.de, Thomas Heuzeroth)
Das Online-Lexikon Wikipedia ist unverkäuflich und nicht kommerziell. Doch Gründer Jimmy Wales ist sich im WELT-ONLINE-Gespräch sicher: Wikipedia wäre längst mehrere Milliarden Dollar wert. Und das habe das Lexikon nur wenigen guten Autoren zu verdanken.

Ulrike Putz, Spiegel Online, Beirut
(andremarty.com)
Der Nahost-Korrespondent des Schweizer Fernsehens, André Marty, befragt die Nahost-Korrespondentin von Spiegel Online.

Ich bin mein Medienwandel
(miriammeckel.de)
“Ich produziere Pixel statt Worte. Ich produziere Bildpunkte, wo ich früher geschrieben habe. Ich bin mein eigener Medienwandel. Ich habe meine Handschrift verlernt, weil es mir zu mühselig ist, jeden Buchstaben mit Konzentration und Energie zu formen, wo ich sonst doch einfach auf eine Taste meines Computers drücken muss.”

Abstieg in die Dummheit
(zeit.de, Max Rauner)
In den vergangenen hundert Jahren ist der Intelligenzquotient mit jeder Generation gestiegen, hat der Intelligenzforscher James Flynn entdeckt. Doch jetzt ist ein Wendepunkt erreicht, behauptet er. Die Reizüberflutung nimmt überhand. Droht unseren Enkeln der intellektuelle Niedergang?

“Ich werde ein immer größerer Fan von Männern”
(jetzt.sueddeutsche.de, Meredith Haaf)
Charlotte Roche will, dass Frauen endlich so offen über ihre Sexualität reden wie Kerle es vermeintlich schon tun. Ein Gespräch über Untenrum.

6 vor 9

Gestellte Szene auf Spiegel-Online
(spiegelkritik.de)
Die Nachrichtenagentur ddp bestätigt nach Prüfung den Fake, entschuldigt sich für die Panne, nimmt das Bild aus dem Angebot und beendet die Zusammenarbeit mit dem Fotografen.

Bloggen für Millionen
(tagesspiegel.de, Irja Most)
In den USA haben Blogger längst erkannt, dass man mit der eigenen Meinung richtig gut Kasse machen kann – sogar hauptberuflich. Aber funktioniert das auch in Deutschland?

Weblogs im Magazin-Style?
(web-funk.de)
Aktuell wird eine Diskussion innerhalb der Blogosphäre darüber ausgetragen, ob Blogs ein magazinähnliches Layout, und das damit verbundene Look and Feel vertragen oder nicht. Ein guter Anlass für mich als Theme-Autor, ein paar persönlichen Ansichten zum Thema beizusteuern und auch die Meinung der Webfunkleser abzufragen.

Das Geschäft mit dem Tod: Der Nachruf auf Britney Spears
(jetzt.sueddeutsche.de, Thomas Schuler)
Die amerikanische Nachrichtenagentur AP hat einen Nachruf auf Britney Spears verfasst.

Chronische Sinnlosigkeit
(medienheft.ch, Gerti Schön)
Die US-Journalisten stürzen sich in der Berichterstattung über die Vorwahlen gern auf Schlammschlachten und Portraits der Präsidentschaftskandidaten. Dabei liegen Wahlprognosen häufig falsch. Aussen vor bei diesem Wettrennen um Köpfe und Prognosen bleiben Analysen über die politischen Inhalte.

Tagebuch eines Steuerzahlers
(nzzfolio.ch, Thomas Schenk)
Wie viel der Journalist und Tramführer Thomas Schenk an einem Tag dem Staat entrichtet.

medienlese – der Wochenrückblick

Roger Köppels Kleider, das Inhaltsverzeichnis des Internet, Peter Turi beinahe Preisträger.

Die Kleider des Chefredaktors der Weltwoche, Roger Köppel, scheinen zu interessieren. Nachdem im September 2007 eines seiner Gewänder als Konfirmandenanzug eingestuft wurde, konstatierte der Stylewatcher von wision.ch, dass Köppel innert einem Monat drei mal im selben Anzug in Fernsehsendungen aufgetreten ist. Ob Marie von Ebner-Eschenbach eine Hilfe sein kann? Sie sagte, gemäss zitate.net: “Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.”
Read On…

Blättern:  1 ... 45 46 47 ... 55