Franz Josef Wagner lobt das Oktoberfest:
Ich finde es toll, eine Bierleiche zu sein und nicht eine Leiche im Irak.
Franz Josef Wagner lobt das Oktoberfest:
Ich finde es toll, eine Bierleiche zu sein und nicht eine Leiche im Irak.
Gestern versuchte sich Franz Josef Wagner in Verteidigungsminister Peter Struck “hineinzudenken”, weil über den in letzter Zeit ja immer mal wieder zu lesen war, dass es ihm nicht so gut gehe. An Strucks Stelle, so schrieb Wagner, würde er sich wegen all der Presseberichte “grauenvoll fühlen, vielleicht einen Rückfall kriegen”.
“Die Presse hat die legitime Pflicht, über die Fitness unserer Politiker zu berichten. Aber wenn ich krank bin, dann will ich hören, wie die Rosen sich öffnen, wie das Gras wächst und wie der Morgen ist. Ich will nicht in einer Zeitung lesen, dass ich tot bin. Was ich sagen will, ist, dass man mit Ihnen nicht achtungsvoll umgeht. Das deprimiert mich.”
Und? Nichts und. Wären da nicht Wagners Kollegen von Bild-T-Online, die am selben Tag auf die Idee kamen, ihre Pflicht, über die Fitness unserer Politiker zu berichten, etwas überzustrapazieren:
“Dritter Krankenhaus-Aufenthalt in diesem Jahr: Das Herz! Wie schlecht geht es [Gregor] Gysi wirklich?“
Dazu, dass eine Sprecherin des Klinikums, in das sich der Politiker am Sonntag “freiwillig (…) begeben” habe, “einen Schlaganfall oder gar einen leichten Hirninfarkt” bei Gysi “nachdrücklich” dementiert hat und stattdessen beteuerte, dass er “die Klinik in Kürze verlassen” werde, fällt Bild-T-Online ein:
“Zwar haben die Ärzte mittlerweile Entwarnung gegeben. Aber die Zahl der Klinik-Aufenthalte wirft die Frage auf: Wie schlecht geht es Gysi wirklich?“
Von Rosen und Gras und davon, wie der Morgen ist, steht da nichts.

Einer der Sätze, den Franz Josef Wagner in seiner heutigen “Bild”-Kolumne (an die Rechtschreib-Reformer) schreibt, lautet:
“Ich weiß, dass ich Tage habe, wo ich elendig schreibe und nichts zu sagen habe.”
Seine Kollegin Christiane Hoffmann hingegen hat sich in ihrer heutigen “Bild”-Kolumne (über Til Schweiger bei IKEA) für eine andere Formulierung entschieden. Sie schreibt:
“Dreimal 8 Kleiderbügel ‘Bumerang’ für je 4,95 Euro, zwei Kissen ‘Alvine Bred’ für je 2,99 Euro, eine Tagesdecke ‘Alvine Blommig’ für 35 Euro, acht Badetücher ‘Knipplan’ für je 5,50 Cent, drei Plastiktonnen mit Deckel namens ‘Knodd’ für je 16,90 Euro. Macht 150,53 Euro (…).”
“Einkaufsliste” nennt Hoffmann das. In alter Rechtschreibung nannte sich sowas, glaub’ ich, Kassenbon.
Einer der Sätze, den Franz Josef Wagner in seiner heutigen “Bild”-Kolumne (an die Rechtschreib-Reformer) schreibt, lautet:
“Ich weiß, dass ich Tage habe, wo ich elendig schreibe und nichts zu sagen habe.”
Seine Kollegin Christiane Hoffmann hingegen hat sich in ihrer heutigen “Bild”-Kolumne (über Til Schweiger bei IKEA) für eine andere Formulierung entschieden. Sie schreibt:
“Dreimal 8 Kleiderbügel ‘Bumerang’ für je 4,95 Euro, zwei Kissen ‘Alvine Bred’ für je 2,99 Euro, eine Tagesdecke ‘Alvine Blommig’ für 35 Euro, acht Badetücher ‘Knipplan’ für je 5,50 Cent, drei Plastiktonnen mit Deckel namens ‘Knodd’ für je 16,90 Euro. Macht 150,53 Euro (…).”
“Einkaufsliste” nennt Hoffmann das. In alter Rechtschreibung nannte sich sowas, glaub’ ich, Kassenbon.
Franz Josef Wagner findet, Bill Clinton hätte nicht zu Frau Christiansen gehen sollen. Weil sie “die größte Männer-nicht-Versteherin” sei. Und weil Clinton bei ihr mit Monica “schlafende Hunde” weckte (wohl wegen Ulla und Theo und so). Er fragt:
Was weiß sie über Männer, die mit angreifenden Löwen und wilden Büffeln gekämpft haben?
und erklärt: “Das Unwichtigste im Leben eines Mannes sind seine Affären.”