Suchergebnisse für ‘Symbolfoto’

Verfassungsschutz, Beschlagnahme, Symbolfoto

1. kontertext: Sautreiben.
(infosperber.ch, Felix Schneider)
In der „kontertext“-Kolumne hat Felix Schneider die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern zum Anlass genommen, an die Symbiose zwischen Politik und Medien zu erinnern. Die AfD hätte mit drei Themen gepunktet: Migration, Islam, Merkel. Alle drei seien tendenziell auch Hauptthemen in den Medien. Manchmal wäre es jedoch besser zu schweigen, so Schneider: „Wir brauchen einen Journalistenpreis, der nicht geschriebene Artikel und nicht gesendete Beiträge auszeichnet. Belohnt werden müsste, wer sich an der Burka-Debatte nicht beteiligt, wer Merkel nicht anschwärzt, wer nicht von der Flüchtlingskrise spricht. Das wäre, angesichts des ökonomischen und politischen Drucks, der auf den Medien lastet, schon viel, denn im Journalismus hat sich eine Ethik des Mitmachens etabliert: Dabei sein ist alles!“

2. DIE WELT begeistert durch schlagfertige Posts im Netz
(netzpiloten.de, Jennifer Eilitz)
Die Social-Media-Redaktion der „Welt“ ist für ihren gewitzten und schlagfertigen Umgang mit Trollen und Hetzkommentaren bekannt. Im Interview erklärt Niddal Salah-Eldin (Head of Social Media) wie die „Welt“ in Sachen Community-Management vorgeht: „Wir wollten Rassisten, Hetzern und Trollen nicht das Feld überlassen, sondern den Bereich zurückerobern. Wenn man Nutzer, die nur zündeln, provozieren und hetzen wollen, nicht Grenzen aufzeigt, vergiften sie das gesamte Klima. Das wollten wir nicht zulassen. Es ist nun mal so: Eine positive und vitale Community bekommt man nicht geschenkt, man kann sie auch nirgendwo kaufen – man muss sie sich verdienen. Jeder bekommt die Community, die er sich erarbeitet.“

3. Marilys Liste
(taz.de, Kaija Kutter)
Wie sich jetzt herausstellt, wurde die „taz“-Fotografin Marily Stroux 28 Jahre lang vom Hamburger Verfassungsschutz observiert. Woher man das weiß? Nun, sie hat über einen Anwalt nachfragen lassen, ob es beim Hamburger Verfassungsschutz eine Akte über sie gibt. Drei Jahre hat die Behörde gebraucht, um ihre Anfrage zu bearbeiten. Nun ist die Antwort da. Laut Verfassungsschutz sei Marily Stroux eine „bedeutende Person innerhalb der linksextremistischen Szene“. Stroux findet das gleichzeitig zum Lachen und zum Fürchten: „Das macht was mit mir. Ich fühle mich verfolgt.“

4. “Zeit Magazin Mann” haut opulent auf den Putz.
(turi2.de, Jens Twiehaus)
Jens Twiehaus hat sich den neuen Magazinableger der „Zeit“ angeschaut. „Mann“ heißt das Ganze und soll für 8,50 Euro je Exemplar mit einer Auflage von 60.000 Stück ans gleichnamige Zielobjekt gebracht werden. Der Luxus triefe auf allen Seiten, so Twiehaus: „“Mann” positioniert sich als Magazin, das bei seinen Lesern untenrum mit dem Sexappeal des Geldes für Bewegung sorgt.“

5. Türkische Behörden konfiszieren Deutsche Welle-Videomaterial
(dw.com, Martin Muno )
Die „Deutsche Welle“ hat den türkischen Minister für Jugend und Sport in dessen Ministeriumsräumen interviewt. Dabei stellte Interviewer Michel Friedman auch Fragen zum vereitelten Putschversuch im Juli, zu den danach erfolgten Massenentlassungen und Verhaftungen, zur prekären Lage der Presse in der Türkei sowie zur Stellung der Frau in der türkischen Gesellschaft. Unmittelbar nach der Aufzeichnung des TV-Interviews hat ein Mitarbeiter des Ministeriums das Material beschlagnahmt. DW-Intendant Peter Limbourg dazu: „Das stellt einen neuen eklatanten Verstoß gegen die Pressefreiheit in der Türkei dar. Was wir hier erleben, erfüllt den Tatbestand der Nötigung durch die türkische Führung. Das hat mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nichts mehr zu tun. Es darf nicht sein, dass ein Minister bereitwillig ein Interview gibt und dann auf derartige Weise dessen Ausstrahlung verhindern will, weil ihm die Fragen nicht gepasst haben. Wir fordern die türkische Seite zur unverzüglichen Herausgabe unseres Videomaterials auf. Zudem prüfen wir mögliche rechtliche Schritte.“

6. Fake-Foto bringt Stader AfD in Erklärungsnot
(ndr.de)
Die AfD Stade hat die Wahlkampfbroschüre zum Thema „Innere Sicherheit“ mit einem schockierenden Bild illustriert. Darauf ist ein schwarzgekleideter Mann zu sehen, der mit dem massiven Holzstiel einer Fahne auf einen zu Boden stürzenden Polizist eindrischt. Die Jacke des Schlägers trägt den Schriftzug „Antifaschistische Aktion“. Die AfD Stade hat das Bild mit „Rechtsstaat am Boden“ beschriftet. Wie sich nun erweist, stammt das Bild nicht von einem Polizeieinsatz in Stade, es stammt noch nicht einmal aus Deutschland. Das Foto zeigt Ausschreitungen bei Protesten in Griechenland und das Logo der „Antifaschistischen Aktion“ wurde nachträglich per Photoshop ins Bild montiert. Darauf angesprochen argumentiert die AfD Stade, bei dem Bild habe es sich lediglich um ein „Symbolfoto“ gehandelt.

Kinderlied, Symbolfotos, Lyrics

1. Warum macht Herr Enzinger das? Warum macht die „Krone“ das?
(diepresse.com, Sibylle Hamann)
Sibylle Hamann berichtet von einem Vorgang, der eigentlich ein Happy End verdient gehabt hätte: In der ersten Klasse einer Salzburger Volksschule gibt es ein neues Kind. Aref heißt es und es stammt aus Syrien. Die Lehrer thematisieren das im Unterricht und führen beim Schulschlussfest mit den Kindern einen syrischen Tanz und ein einstudiertes syrisches Lied auf. Alles klappt vorzüglich und und alle sind zufrieden, bis Politik und Presse davon Wind bekommen. Fremdenfeindliche Äußerungen und Artikel, die das Geschehen bösartig verdrehen, folgen. Schließlich fällt auch noch der entfesselte Online-Mob über die Salzburger Kinder und Lehrer her. Sibylle Hamann in ihrem Kommentar: „Rational verstehe ich, was FPÖ und „Kronen Zeitung“ antreibt: Wählerstimmen maximieren, Leserzahlen maximieren, Aufmerksamkeit maximieren, man hofft halt, dass das mit Hetze funktioniert, und häufig funktioniert es ja leider auch. Aber manchmal möchte ich in die Köpfe dieser Menschen hineinschauen, möchte wissen, wie sich das anfühlt: immer nur Böses zu sehen, selbst dort, wo gar nichts Böses ist. Immer wütend zu werden, wenn anderen etwas gelingt. Immer alles sofort kaputtschlagen, zündeln wollen, und sich erst freuen, wenn es rundherum brennt.“

2. Bildsprache der Verblödung
(bilanz.de, Bernd Ziesemer)
In den letzten Tagen beherrschten Bilder von Hamstern die Berichterstattung: Anlass: Die politische Diskussion über ein neues Zivilschutzprogramm. Bernd Ziesemer ist genervt von den ewig gleichen platten Fotos aus den Bilddatenbanken („stock photos“) und spricht in seiner Kolumne von einer „Bildsprache der Verblödung“.

3. WikiLeaks bringt Unschuldige in Gefahr
(zeit.de, Patrick Beuth)
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hätte zu ihren besten Zeiten die Mächtigen genervt und bloßgestellt, doch mittlerweile würden sich die Kollateralschäden summieren, so Patrick Beuth in der „Zeit“. Die Plattform habe zahlreiche medizinische Unterlagen von normalen Bürgern sowie private, finanzielle und andere Informationen Hunderter anderer veröffentlicht, heiße es in einem Bericht der Nachrichtenagentur „AP“. Zudem seien Hunderte der Dateien aus dem Türkei-Leak mit Malware verseucht. Wikileaks habe den AP-Bericht auf Twitter als „lächerlich“ abgetan und auf Fragen der „Zeit“ bislang nicht reagiert.

4. Schnapp den Teenie
(sueddeutsche.de, Sebastian Jannasch)
Den klassischen Medien laufen die jungen Leser davon. Also geht man dorthin, wo man die jungen Zielgruppe vermutet und das ist z.B. die quietschige Knips-App „Snapchat“, die in Deutschland 2,5 Millionen Nutzer haben soll. Doch lassen sich mit bunt verzierten Videoschnipseln wirklich Nachrichten vermitteln? Das ist nicht einfach. Außerdem fehlen Kontrolle und Monetarisierungsmöglichkeiten, so Sebastian Jannasch auf „sueddeutsche.de“. Zudem sei es möglich, dass die umworbenen Teenies eh bald weiterziehen: Instagram und Facebook würden versuchen, die jungen Nutzer mit neuen Funktionen zu sich rüberzulocken.

5. Geringe Hemmschwelle – „Vice“ und die Drogen
(ndr.de, Sabine Schaper)
„Zapp“ hat sich mit dem Lifestyle- und Jugendmagazin „Vice“ beschäftigt. Dort würden regelmäßig Tipps für den Drogenkonsum erscheinen, von Mischkonsum-Rezepten bis hin zu Tricks für den Drogenschmuggel. Der Leiter des Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Uniklinikum Eppendorf in Hamburg bezeichne derlei Artikel als einen „Schlag ins Gesicht“ all derer, die täglich mühsam Suchtprävention betreiben: Eine seriöse Berichterstattung im Sinn von „Safer Use“ habe nüchtern und sachlich zu sein. Ob und inwiefern das Angebot von „Vice“ den Richtlinien des Jugendmedienschutzes entspricht, werde nun ein Prüfverfahren zeigen.

6. Songlyrics-Seiten im Web: Einmal Goldrausch und wieder zurück
(onlinemarketingrockstars.de, Roland Eisenbrand)
Spannender Hintergrundbericht, wie findige Website-Macher und teilweise blutjunge Kids seit Jahren Songtexte auf ihren Lyrics-Seiten ausbeuten.

Symbolfoto LVII

In Köln sind am vergangenen Wochenende zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen worden. Polizisten hatten die 19 und 37 Jahre alten Männer zuvor bei der Übergabe von Gegenständen beobachtet und bei der anschließenden Kontrolle Marihuana in deren Hosentaschen gefunden.

Das steht auch alles so in der Pressemitteilung, die die Polizei dazu herausgegeben hat. Was dort nicht steht, ist, wer die Männer genau sind oder woher sie kommen. Oder welche Hautfarbe sie haben.

Dennoch bebilderte der „Express“ den Artikel gestern mit folgendem Symbolbild:

Mit Dank an Nicole C.!

Symbolfoto im Anflug

Es ist vermutlich kein allzu dankbarer Job, wenn man als Onlinejournalist solche Schlagzeilen bebildern muss:

Die deutsche Sozialhilfe wird zum Gefängnis

Aber zum Glück verfügen die deutschen Medien ja über äußerst reichhaltige Symbolfotoarchive, in denen sich auch zu derartigen Überschriften ruckzuck das passende Bild finden lässt:

[Ein Turm, davor ein Zaun mit Stacheldraht.] Bildunterschrift: 'Hinter Gittern? Wer Sozialhilfe erhält, der ist es, glaubt der Autor'

Zaun, Turm, Stacheldraht — och, wird schon passen, dachte sich wohl der diensthabende Foto-Raussucher von „Welt Online“, dabei hätte er schon am Dateinamen erkennen können, dass da was nicht so ganz hinhaut: Das Foto heißt nämlich „airport-TXL.jpg“ — und es zeigt auch kein Gefängnis, sondern den Flughafen Berlin-Tegel.

Mit Dank an Kuni.

Nachtrag, 5. März: „Welt Online“ hat das Foto ausgetauscht. Zu sehen ist jetzt ein (echtes) Gefängnis.

Symbolfoto neben der Spur

Klar, irgendwie muss man so Artikel ja bebildern, wenn man sie auf der Startseite anteasert:

Deutschland zieht den Karren nicht aus dem Dreck

Die Online-Redakteure des deutschen „Wall Street Journal“ haben sich halt entschieden, nicht irgendeinen Karren zu nehmen, sondern das Foto eines Autounfalls im Westerwald, bei dem im vergangenen November eine 18-Jährige ums Leben gekommen war.

Mit Dank an Bastian B.

Nachtrag, 22. März: wallstreetjournal.de hat den Artikel mit einem „Hinweis der Redaktion“ versehen:

In einer früheren Version dieses Artikels haben wir versehentlich ein Bild verwendet, auf dem ein Traktor einen Unfallwagen aus dem Graben zieht. Bei dem Unfall ist ein Mensch gestorben, was wir erst später festgestellt haben. Wir bitten dies zu entschuldigen.

2. Nachtrag, 22. März: … und jetzt ist in dem Hinweis aus dem Bild, „auf dem ein Traktor einen Unfallwagen aus dem Graben zieht“, auch ein „Verkehrsunfall“ geworden.

Bomben-Symbolfoto

Nächstes Jahr trägt Marseille den Titel „Kulturhauptstadt Europas“, aber so richtig super ist die Lage in der Stadt nicht, weiß die „Süddeutsche Zeitung“, die sich schon jetzt dort umgesehen hat:

Die Großsiedlungen aus den sechziger Jahren sind teilweise zu Geisterstädten verkommen, in denen der Drogenhandel blüht und die Polizei sich nur noch mit Verstärkung bewegt. Der Rückgang des Industrie- und Hafenbetriebs hat die Arbeitslosigkeit erhöht. Die Hälfte der Haushalte ist nicht einkommenssteuerpflichtig, ein Drittel der Einwohner lebt an der Armutsgrenze, jeder zehnten Familie fehlt ein Elternteil. Marseille ist zwar die größte, zugleich aber die ärmste unter Frankreichs Regionalmetropolen.

Bei sueddeutsche.de sieht das etwa so aus:

In Teilen der Stadt, in denen der Drogenhandel blüht, bewegt sich die Polizei sich nur noch mit Verstärkung.

Es mag sein, dass sich die Polizei „in Teilen der Stadt, in denen der Drogenhandel blüht“, „nur noch mit Verstärkung“ bewegt — doch das Bild ist ziemlich ungeeignet, das zu illustrieren: Die abgebildeten Polizisten begleiten die Evakuierung von mehr als 4.000 Einwohnern anlässlich der Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbomber aus dem Zweiten Weltkrieg vor zwei Wochen.

Mit Dank an Simon Sch.

Nachtrag, 2. Februar: sueddeutsche.de hat das Foto samt Bildunterschrift entfernt und folgenden Hinweis unter den Artikel gesetzt:

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Fassung des Textes war ein Foto dargestellt, das französische Polizisten in Marseille zeigt. Die Bildunterschrift erweckte den Eindruck, dass die Beamten aus Sicherheitsgründen in Gruppen unterwegs seien. Tatsächlich begleiteten die abgebildeten Polizisten die Evakuierung von mehr als 4.000 Einwohnern anlässlich der Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbomber aus dem Zweiten Weltkrieg. Dank bildblog.de haben wir diese irreführende Berichterstattung berichtigen können, indem wir das Foto entfernt haben.

Das dümmste anzunehmende Symbolfoto

Irgendjemand bei „RP Online“ muss es für eine gute und naheliegende Idee gehalten haben, einen Artikel über falsche Rechenschaftsberichte bei der rechtsextremen NPD mit diesem Foto zu bebildern:

Sympathisanten der NPD bei einer Demonstration in Duisburg.

Ein Mann mit grünen Haaren und dem Wort „Punk“ auf dem T-Shirt. Ein Plakat der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands. Die Chancen, dass es sich dabei tatsächlich um „Sympathisanten der NPD“ handelt, dürften ungefähr bei Null liegen.

Mit Dank an Hanna.

Nachtrag, 18.35 Uhr: „RP Online“ hat das Foto ausgetauscht — und die Bildunterschrift sicherheitshalber gleich mit.

dapd, dpa  

Symbolfoto LVI

In Schmalkalden ist in der vergangenen Nacht durch einen Erdfall ein Loch von ca. 30 mal 40 Metern entstanden, in dem ein PKW verschwunden ist.

Doch wie sieht so ein Loch aus?

Der dpa-Ticker von Yahoo! News hat diesen Vorschlag im Angebot:

Krater in Thüringen verschluckt Auto

Ein vergleichsweise kleines Loch und ein großer PKW, was? Oder auch einfach ein Foto vom Busunglück in München-Trudering, bei dem im Jahr 1994 drei Menschen ums Leben gekommen waren.

Eine Meldung der Nachrichtenagentur dapd, die auf verschiedenen Portalen zu finden ist, macht mit diesem Foto auf, das sicher auch nicht den Krater von Schmalkalden zeigt:

Mit Dank an Andreas F., Joachim H. und Gregor K.

Nachtrag, 3. November: dpa-InfoLine erklärte uns auf Anfrage, dass man die falsche Bebilderung dort sehr schnell bemerkt habe, aus technischen Gründen aber auf der Yahoo!-Seite keine Korrekturen mehr habe vornehmen können.

Symbolfoto: Haftnotizen am Arbeitsplatz

Auseinandersetzung: Wer sich mit seinem Arbeitgeber streitet und danach wochenlang nicht zur Arbeit geht, riskiert eine fristlose Kündigung

Eine Frau, die unglücklich aussieht. Ein Mann, der auf sein Handy fokussiert ist und an ihr vorbei schaut.

Es ist vielleicht nicht unbedingt das, was die großen Meister gemalt hätten, wenn man sie gebeten hätte, den Sachverhalt „Wer sich mit seinem Arbeitgeber streitet und danach wochenlang nicht zur Arbeit geht, riskiert eine fristlose Kündigung“ auf die Leinwand zu bannen, aber es ist doch ein einigermaßen ausdrucksstarkes Bild, das „Zeit Online“ nutzt, um die aktuelle Kolumne zum Arbeitsrecht zu illustrieren.

Wenn man allerdings weiß, wer die Leute da auf dem Foto sind, erscheint die Verwendung als Symbolbild vielleicht doch ein bisschen zynisch: Das Bild zeigt die Mutter und den Stiefvater von Amanda Knox, einer jungen Amerikanerin, die in Italien wegen Mordes angeklagt war, nach den Schlussplädoyers im Gericht. Am nächsten Tag wurde ihre Tochter zu 26 Jahren Haft verurteilt.

Mit Dank an Andreas P.

Nachtrag, 10.50 Uhr: Direkt heute Morgen hat „Zeit Online“ das Foto der Eltern durch eines einer Arbeitsagentur ersetzt.

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