Wo gibt’s denn sowas? Nicht bei Otto.

„Flaschenwürfe, Randale, Festnahmen“ habe es gegeben, schrieb die „Hamburger Morgenpost“ vor zwei Monaten groß auf ihrer Titelseite, und zwar in der Hamburger Villa des Unternehmers Frank Otto. Dort sei eine „Teenie-Party“ mit 300 Gästen aus dem Ruder gelaufen.

Eine Teenie-Party in der Nacht zu Sonntag in der Hamburger Villa von Medienunternehmer Frank Otto (61) und Dschungelstar Nathalie Volk (22) ist derart ausgeufert, dass mehrfach die Polizei auftauchen musste. Für drei Jugendliche endete die Nacht in Handschellen.

Am Ende des Artikels kam auch Otto selbst zu Wort, der die Sache allerdings etwas anders darstellte. Er erklärte, dass …

in der Villa selbst alles friedlich gewesen sei. Randale hätten demnach Leute gemacht, die zu der Party gar nicht eingeladen waren und auf der Straße vor dem Anwesen bleiben mussten.

Trotzdem titelte die „Mopo“-Redaktion:

Große Titelschlagzeile der Hamburger Morgenpost: Krawall-Party in der Otto-Villa - Flaschenwürfe, Randale, Festnahmen: 300 Jugendliche feierten in der Millionärs-Residenz, bis die Polizei kam

Heute musste sie auf ihrer Titelseite und im Innenteil eine Gegendarstellung abdrucken:

Gegendarstellung auf der Titelseite der Hamburger Morgenpost: Auf der Titelseite der "Hamburger Morgenpost" vom 24. Juni 2019 heißt es unter der Überschrift "Krawall-Party in der Otto-Villa": "Flaschenwürfe, Randale, Festnahmen: 300 Jugendliche feierten in der Millionärs-Residenz, bis die Polizei kam" Hierzu stelle ich fest: Die beschriebenen Vorfälle fanden nicht in meinem Haus statt; es feierten dort nicht mehr als 100 Personen - Hamburg, den 2. August 2019 - Frank Otto